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BR-Netzwerk Maschinen- und Anlagenbau in Sachsen

Betriebsräte-Netzwerk Maschinen- und Anlagenbau in Sachsen

Auf- und Ausbau von Betriebsrätenetzwerken zur Stärkung betrieblicher Mitbestimmungskultur und Guter Arbeit in Sachsen

Sachsen gilt als „Wiege“ des Maschinen- und Anlagenbaus in Deutschland. Die Stärken des sächsischen Maschinenbaus beruhen auf Innovationskraft, Vernetzung und der qualifizierten Facharbeit der Beschäftigten. Die Branche ist aufgrund ihrer „Ausrüsterfunktion“ eine Schlüsselindustrie für die soziale und ökologische Transformation des deutschen Wirtschaftssystems.

Die aktuellen Anforderungen sind gewaltig: Struktur- und betriebspolitische Veränderungen, digitaler und demografischer Wandel stellen Unternehmen, Beschäftigte und betriebliche Interessenvertretungen vor immer neue Herausforderungen. Einige Betriebe leiden unter Fachkräftemangel, andere planen Produktionsverlagerungen und Standortschließungen, wiederum andere sind gefordert, ihr Kerngeschäft an neuen Rahmenbedingungen und Anforderungen der Hauptkunden auszurichten.

Diese transformativen Prozesse erfordern aber neues Wissen und Kompetenzen, um die Veränderungen proaktiv, innovativ und beteiligungsorientiert zu gestalten und mitbestimmt auch die Qualität der Arbeitsbedingungen zu verbessern. Qualifizierte und „Gute Arbeit“ wird zu einer, wenn nicht der, wichtig(st)en Voraussetzung für die Fachkräfte-, aber auch für die Standort- und Beschäftigungssicherung des sächsischen Maschinenbaus.

In dem landesweiten Betriebsräte-Netzwerk Maschinen- und Anlagenbau werden Erfahrungen ausgetauscht, fachliche Kompetenzen weiterentwickelt, Handlungsoptionen zur Gestaltung der Transformation diskutiert und Forderungen und Vorschläge an die Politik und die handelnden Branchenakteure formuliert.

Ziele des Netzwerkes sind also:

  • den betrieblichen Erfahrungsaustausch über Gestaltungsmöglichkeiten bei der Fachkräftebindung, -gewinnung und -entwicklung fortzusetzen,
  • die Vernetzung zwischen den Akteuren des Maschinenbaus in Sachsen zu intensivieren,
  • die betrieblichen Vorschläge zur Gestaltung des Wandels aus der Sicht von Beschäftigten und Betriebsräten in den überbetrieblichen sowie überregionalen politischen Raum einzubringen.

Die Netzwerkarbeit erfolgt in enger strategischer Kooperation mit den sächsischen Geschäftsstellen der IG Metall.

Das Netzwerk wird als Teil des Projekts #BR aktiv – Betriebsräte Netzwerke Sachsen realisiert, welches den Auf- und Ausbau von Betriebsrätenetzwerken zur Stärkung betrieblicher Mitbestimmungskultur und Guter Arbeit in Sachsen fördert. Mehr zum Vorhaben #BR aktiv hier.

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes und kofinanziert aus Mitteln der Stiftung Neue Länder der Otto-Brenner-Stiftung.

In Kooperation mit

KONTAKT

Alexander Behne
Tel.: +49 (0) 30 293697-24
E-Mail: alexander.behne@imu-berlin.de

LAUFZEIT

Juni 2022 bis Dezember 2024

Mehr Informationen zu den Netzwerken

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#BR aktiv ist ein Projekt der

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AKTUELLE VERANSTALTUNGEN

14. Juni 2024

Netzwerk-Workshop
Auswärtstätigkeiten im Ausland: Gestaltungs- und Mitbestimmungsmöglichkeiten des Betriebsrats.
Teil II.

Radebeul

Download der Einladung

23. Mai 2024
09:00 bis 16:30 Uhr
Chemnitz

Konferenz
“Unsere Arbeit. Unsere Zukunft. Mitbestimmung in Umbruchzeiten”. Betriebsrätenetzwerke im Dialog

VERANSTALTUNGSARCHIV

21. März 2024

Netzwerk-Workshop
Zukunftsszenarien für den Anlagen- und Maschinenbau in Sachsen.

Betriebliche Strategien zur Standort- und Beschäftigungssicherung.

Niederwiesa

15. Dezember 2023

Netzwerk-Workshop
Öffentlichkeitsarbeit für BR-Gremien –

Wenn’s schwierig wird

Dresden

02.-03. November 2023

2-Tagesseminar
Rechtliche und tarifliche Grundlagen von Auswärtstätigkeit

Chemnitz

31. August 2023

Netzwerk-Workshop
Der Wirtschaftsausschuss. EU rechtliche Neuerungen in der betrieblichen Praxis

Dresden

04.-05. Mai 2023

2-Tagesseminar
„Herausforderungen einer Standort-Transformation: Auswirkungen auf die operative Personal- und Qualifizierungsplanung“

Görlitz

18. Januar 2023

Maschinenbaukonferenz Sachsen
Branchendialog für Fachkräfteentwicklung und Gute Arbeit

Chemnitz

Einladung und Programm

28. November 2022

Netzwerk-Workshop
„Strategische Personalplanung im Maschinen- und Anlagenbau – Herausforderung für die Unternehmen und Handlungsfeld der betrieblichen Mitbestimmung“.

Chemnitz

07. Oktober 2022

Netzwerk-Workshop
Herausforderung und Voraussetzung für eine strategische Personalplanung bzw. Aus- und Weiterbildungsplanung, als Schlüssel für Fachkräftesicherung in Sachsen – aktuelle Entwicklungen in der Branche und Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats

Radebeul

15. Juli 2022

Auftakt: Netzwerk-Workshop
Fachkräftesicherung und -entwicklung als Herausforderung und Voraussetzung für „Gute Arbeit“ in der Transformation des sächsischen Maschinenbaus – aktuelle Entwicklungen in der Branche und Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats.

Chemnitz

Fachkräftesicherung durch Qualifizierung und Gute Arbeit

Fachkräfteallianz Erzgebirge

Personal- und Arbeitsstrategien zur Fachkräftesicherung in der Metall- und Elektroindustrie im Erzgebirge

PROJEKTINHALT

Getragen von einer starken (Metall-)Industrie entwickelte sich die Wirtschaft im Erzgebirgskreis deutlich positiv. In Kombination mit der demographischen Entwicklung hat dies zu einer sehr erfreulichen arbeitsmarktlichen Bilanz geführt. Aktuell stehen allerdings große Herausforderungen an, denen sich die Unternehmen im Erzgebirge stellen müssen. Wandlungs- und Transformationsprozesse, angestoßen von „großen“ Trends wie Elektromobilität, Klima- und Verkehrswende, sind zu gestalten.

Gleichzeitig werden Krisenbewältigung, Standortsicherung und -weiterentwicklung nicht nur im “Corona-Kontext” auch für die Unternehmen im Erzgebirge zu ernsthaften Aufgaben. Ebenso stellt der Wandel zur Elektromobilität neue Anforderungen an Produkte und Produktion der starken Automobilzuliefererindustrie im Erzgebirge und ihre Beschäftigten.

Die Fachkräftesicherung wird qualitativ und quantitativ mitentscheidend bei der Bewältigung dieser Herausforderungen sein. In den kommenden Jahren scheiden in der Region erheblich mehr Beschäftigte aus dem Erwerbsleben aus, als nachkommen. Der Arbeitsmarkt gibt kaum noch Potentiale zur Deckung der Erweiterungs- und Ersatzbedarfe her.

Auch die sich wandelnden Rahmenbedingungen der Arbeitswelt („Arbeit 4.0“) bringen weitere Herausforderungen für Arbeitsmarkt und Betriebe mit sich. Entwicklungstrends der Technisierung, Digitalisierung und Vernetzung z.B. in der Metall- und Elektroindustrie sowie im Maschinenbau erfordern neue Organisationsformen der Arbeit, neue Qualifikationen und verändern die Ansprüche an die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter.

Wandel und Transformation stellen für Unternehmen aber auch Chancen dar, sich im regional wie betrieblich zunehmenden Wettbewerb um Fachkräfte zukunftsorientiert und attraktiv zu positionieren.

Im Handlungskonzept der Fachkräfteallianz Erzgebirge wird aus dieser Gesamtlage die Schlussfolgerung gezogen, dass es der engagierten Zusammenarbeit aller Akteure des regionalen Ausbildungs- und Arbeitsmarktes bedarf, um den Bedarf an qualifizierten Fach- und Führungskräften mittel- und langfristig zu decken und zu sichern. An dieser Problemlage setzt das hier vorgestellte Projekt an.

Ziel ist es, Unternehmen und betriebliche Interessenvertretungen darauf vorzubereiten, die mit der Transformation von Wertschöpfungsketten und der Digitalisierung der Industriearbeit einhergehenden Herausforderungen der Fachkräftegewinnung, -bindung und -entwicklung zu bewältigen. Unternehmen im Erzgebirge werden dabei unterstützt, aktive Leistungsträger länger und gesund im Unternehmen zu halten und die Arbeit so zu gestalten, dass sie für Einsteiger interessant wird. Ebenso trägt das Projekt dazu bei, die Qualität der Arbeit weiter zu erhöhen, damit „Gute Arbeit“ zu schaffen und die Arbeitgeberattraktivität für die Beschäftigten weiterzuentwickeln.

In den Arbeitsfeldern

  • Nachhaltige Personalentwicklung und Qualifizierung
  • Gesundheitsschutz und Gesundheitsförderung
  • Balance zwischen Beruf, Familie und Freizeit

werden konkrete Unterstützungs- und Vernetzungsaktivitäten im Format “Lernen – Training – Assistenz” durchgeführt. Der Betriebs- und Praxisbezug bringt dabei die betriebliche und überbetriebliche Ebene in Einklang. Als Alleinstellungsmerkmal ist der beteiligungsorientierte Projektansatz zu werten: Einerseits werden Beschäftigte in die Umsetzung direkt einbezogen, andererseits werden die betrieblichen Interessenvertretungen als bedeutende betriebliche Multiplikatoren adressiert.

Das Projektvorhaben wird vom DGB Südwestsachsen und den IG Metall Geschäftsstellen in Chemnitz und Zwickau unterstützt.

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. Die Maßnahme wird von der Fachkräfteallianz Erzgebirge befürwortet und von der Stiftung Neue Länder kofinanziert.

KONTAKT

Gregor Holst, Dr. Oliver Thünken
Tel.: +49 (0) 30 2936970
E-Mail: imu-institut@imu-sachsen.de

LAUFZEIT

aktuell:
Juli 2023 bis Februar 2025

AKTUELLE VERANSTALTUNGEN

23. Mai 2024
09:00 bis 16:30 Uhr
Chemnitz

Konferenz
“Unsere Arbeit. Unsere Zukunft. Mitbestimmung in Umbruchzeiten”. Betriebsrätenetzwerke im Dialog

MATERIALIEN

Der Transfer betrieblich erfolgreich umgesetzter Lösungen der Fachkräftesicherung ist ein wesentlicher Bestandteil der Netzwerkarbeit. Ein Beispiel, wie Fachkräftesicherung durch Gute Arbeit mit Unterstützung dieses Projekts gelingen kann, ist hier aufbereitet:

TERMINARCHIV

16. April 2024

Tagesseminar “Kurzarbeit und Qualifizierung: Gesetzliche Rahmenbedingungen und die Handlungsmöglichkeiten der betrieblichen Interessenvertretung”


23. Januar 2024

Tagesseminar “Fachkräftemangel in der Metall- und Elektroindustrie: Betriebsräte-
Netzwerke im regionalen Dialog über die Transformation der Arbeitswelt”


14. November 2023

Tageseminar “Arbeits- und Gesundheitsschutz: Wirksame Maßnahmen gegen wachsenden Stress und psychische Belastungen in der Arbeit – eine Einführung für Betriebsräte”


15. September 2023

Tagesseminar “Grundlagen der betrieblichen Entgeltgestaltung – Aufgaben der betrieblichen Interessenvertretung”


28. März 2023

Tagesseminar “Arbeitsorganisation und Bildungsplanung im Betriebsratsgremium”

(außerhalb des geförderten Projektzeitraums)


22. November 2022

Tagesseminar “Grundlagen der betrieblichen Entgeltgestaltung: Tätigkeitsbeschreibung und Eingruppierung


16. September 2022

Tagesseminar “Grundlagen der betrieblichen Arbeitszeitgestaltung”


19. Juli 2022

Tagesseminar “Grundlagen flexibler Schichtplangestaltung”


10. Mai 2022

Tagesseminar “Grundlagen und Herausforderungen der Betriebsratsarbeit”


20. Januar 2022

Konferenz „Mit Guter Arbeit zur Fachkräftesicherung in der Transformation“

REVIERWENDE Lausitz

Gewerkschaften gestalten Strukturwandel

Chancen für sozial und ökologisch nachhaltigen Wandel nutzen, Transformation arbeitsorientiert mitgestalten.

PROJEKTINHALT

Nach dem Strukturbruch infolge der „Wende“ 1989/90 hat das Lausitzer Revier, eines der Zentren des Braunkohlebergbaus, mit dem im Jahr 2020 beschlossenen Kohleausstieg erneut immense Herausforderungen eines Strukturwandels zu meistern. Dies eröffnet für die Lausitz auch die Chance, die Voraussetzungen für eine nachhaltige Gestaltung der Zukunft zu schaffen.

Das Projekt REVIERWENDE wurde auf Initiative des DGB gestartet, um die Gewerkschaften bei ihren regionalen Aktivitäten rund um die Transformation der Kohlereviere zu unterstützen. Mit der Zielstellung, den Wandel sozial und ökologisch gerecht auch aus Perspektive der Arbeitnehmer:innen mitzugestalten, wird dabei ein regional aktivierender, beteiligungsorientierter Strukturentwicklungsansatz verfolgt.

Im Rahmen der REVIERWENDE Lausitz sollen Initiativen und Arbeitsprogramme umgesetzt werden, die dazu beitragen, die Region auch für nachfolgende Generationen zukunftsfest zu machen, neue Wertschöpfung zu generieren und Gute Arbeit zu erhalten bzw. neu zu schaffen. Mit den Projektbüros der Revierwende in Cottbus und Görlitz wurden vor Ort Anlaufstellen für alle geschaffen, die von der Transformation betroffen sind und die Zukunft ihrer Region beschäftigungsorientiert und nachhaltig mitgestalten möchten.

In Arbeitsgemeinschaft mit der PCG Project Consult unterstützt das IMU-Institut das Team REVIERWENDE Lausitz mit wissenschaftlicher Expertise und inhaltlicher Zuarbeit. Hierzu gehören

  • das systematische Aufbereiten von Informationen und Handlungserfordernissen,
  • das Erkennen und Nutzen von arbeitsorientierten Mitwirkungschancen im Strukturwandel,
  • Schulungen und Coachings,
  • die Entwicklung von Handlungshilfen und Machbarkeitsstudien zu konkreten Vorhaben,
  • der intra- und interregionale Austausch und wissenschaftliche Diskurs sowie
  • die Öffentlichkeitsarbeit.

Mit den Leistungen werden die Mitarbeitenden der REVIERWENDE sowie der Projektträgerin GFAAJ, haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter:innen des DGB und seiner Einzelgewerkschaften, betriebliche Interessenvertretungen (BR, PR, JAV, SBV), Beschäftigte, Auszubildende sowie Schüler:innen bei der Gestaltung des Strukturwandels gestärkt.

 

Das Projekt REVIERWENDE wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags gefördert.

KONTAKT

Gregor Holst
Dr. Franziska Scheier

Tel.: +49 (0) 30 2936970
E-Mail: imu-institut@imu-berlin.de

LAUFZEIT

Februar 2022 bis August 2025

PARTNER

PCG – Project Consult GmbH (Link)

PROJEKT-WEBSEITE

Weitere Informationen zum gesamten REVIERWENDE Vorhaben, zum Lausitzer Revier sowie zu konkreten Angeboten, Veröffentlichungen und Terminen auch auf revierwende.de.

Gute Arbeit in der Transformation

Fachkräfteallianz Vogtland:
Gute Arbeit in der Transformation

Begleitung des Betriebsräte-Netzwerks Vogtland als Instrument zur Fachkräftesicherung und -entwicklung im Vogtland

 

PROJEKTINHALT

Das Vogtland verfügt strukturell über einen breiten Branchenmix, zu dem auch zahlreiche Zukunftsbranchen gehören. Die räumliche Nähe zu den Oberzentren Chemnitz und Leipzig kann als Standortstärke gewertet werden. Trotz positiver Entwicklung der Wirtschaft und der Beschäftigung können das vergleichsweise niedrige Lohnniveau, geringe FuE-Aktivitäten und ein geringer Anteil von Akademikern und Hochqualifizierten zu den Risiken der wirtschaftlichen Entwicklung gezählt werden. Zudem besteht das Risiko, dass ein Mangel an Fachkräften und an Auszubildenden die künftige Wirtschaftsentwicklung beeinträchtigen könnte.

Ziel dieses Projektes ist es, zur Umsetzung der Ziele der Fachkräfteallianz des Vogtlandes  das im Jahr 2017 konstituierte Betriebsrätenetzwerk im Vogtland fachlich zu unterstützen und die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf diesem Weg in den Prozess der Fachkräftesicherung einzubinden.

Der regionale und Branchendialog soll dazu beitragen, betriebliche Lösungen zur Gestaltung guter Arbeit im demografischen und digitalen Wandel der Wirtschaft zu unterstützen.

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes. Die Maßnahme wird von der Fachkräfteallianz Vogtland befürwortet und von der Stiftung Neue Länder kofinanziert.

KONTAKT

Gregor Holst
Tel.: +49 (0) 30 2936970
E-Mail: imu-institut@imu-berlin.de

LAUFZEIT

aktuell:
September 2023 bis Februar 2025

AKTUELLE VERANSTALTUNGEN

23. Mai 2024
09:00 bis 16:30 Uhr
Chemnitz

Konferenz
“Unsere Arbeit. Unsere Zukunft. Mitbestimmung in Umbruchzeiten”. Betriebsrätenetzwerke im Dialog

INFORMATIONSFILM
"GUTE ARBEIT IM VOGTLAND"

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Fachkräftesicherung im demografischen Wandel und der Transformation

Fachkräfteallianz Leipzig

Gute Arbeit zur Fachkräftesicherung in der Metall- und Elektroindustrie in Leipzig

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PROJEKTINHALT

Als ostdeutscher Wachstumspol verfügt die Stadt Leipzig über eine starke wirtschaftliche Basis in Industrie und Dienstleistung. Diese Bereiche sind vom Wandel der Arbeit (Arbeit 4.0) und der modernen Produktion (Industrie 4.0), aber auch von der demografischen Entwicklung besonders betroffen. Zahlreiche industrielle „Treiber“ von Industrie 4.0 sind in Leipzig angesiedelt. Neue Arbeitsformen im Kontext der Digitalisierung der Arbeit werden betrieblich bereits eingeführt. Dieses Projekt, das im Rahmen der Fachkräfteallianz Leipzig durchgeführt wird, stellt sich der Frage, wie die Zukunft der Arbeit im demografischen Wandel so gestaltet werden kann, dass sie zu „Guter Arbeit“ führt. Es leistet einen Beitrag zur Fachkräfteentwicklung und -bindung in der Metall- und Elektroindustrie in Leipzig.

Das Projekt organisiert einen Wissens- und Erfahrungstransfer zur Fachkräftesicherung im demografischen und digitalen Wandel durch die fachwissenschaftliche Begleitung eines Expertennetzwerkes Arbeit und Innovation mit Beschäftigten aus Leipziger Betrieben der Metall- und Elektroindustrie. In dem Netzwerk arbeiten engagierte Beschäftigte und Betriebsräte gemeinsam an betrieblich praktischen Gestaltungslösungen, um den Herausforderungen der modernen Arbeitswelt gerecht werden zu können. Das Netzwerk unterstützt die Erarbeitung betrieblicher Beispielvorhaben zur Fachkräftebindung und -sicherung im demografischen Wandel und zur Gestaltung Guter Arbeit.

Projektpartner

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

KONTAKT

Gregor Holst, Dr. Marcel Thiel
Tel.: +49 (0) 30 2936970
E-Mail: imu-institut@imu-berlin.de

LAUFZEIT

aktuell:
Januar bis Dezember 2024

AKTUELLE TERMINE

Betriebsrätekonferenz
Ohren zu und durch!? Handlungsmöglichkeiten gegen Lärm im Betrieb

  • 13. August 2024, 9:00 bis ca. 12:30 Uhr
  • bei „Arbeit und Leben“ am Torgauer Platz 3 in 04315 Leipzig
  • Themen: Lärm – Regeln und Vorgaben des Arbeitsschutzes, Lärmbeurteilung, Mitbestimmung
  • mit Thomas Arnold (IG Metall), Herr Wagner (Berufsgenossenschaft Holz / Metall), Marcel Thiel (IMU-Institut)
  • weitere Informationen und Anmeldung

2-Tages-Seminar
Sommerhitze – Arbeit unter Hitzebedingungen.
Aktive Gestaltung und Mitbestimmung durch den Betriebsrat.

  • 24. bis 25. Juli 2024
  • im Hotel Michaelis in Leipzig
  • Seminarangebot des IMU-Instituts außerhalb des Netzwerks Arbeit und Innovation
  • zum Seminarflyer und den Anmeldeinformationen

WEITERE GEPLANTE TERMINE

Details folgen in Kürze

  • Das Werk der Zukunft:
    Exkursion in die Modellfabrik der TH Wildau
    28. August 2024, ca. 9:00 bis 16:00 Uhr (plus An- und Abreise)

vollautomatisierte Produktionsanlage KILIAN, modernste Logistiklösungen, KI-Anwendungen zum Anfassen, moderne Pickingsysteme (Link)  

Handlungsmöglichkeiten für Betriebsräte für eine humane Arbeits- und Technikgestaltung

mit Referenten der TH Wildau sowie Walter Krippendorf und Marcel Thiel (IMU-Institut)

PRAXISHILFEN

Als konkrete Hilfestellungen werden die Handreichungen „Netzwerk Arbeit und Innovation kompakt“ erstellt. Sie stellen themenspezifisches Wissen und Erfahrungen sowie betriebliche Gestaltungsansätze zusammen und können hier heruntergeladen werden.

NEWSLETTER

Über einen Email-Verteiler informieren wir etwa einmal im Monat über die anstehenden Veranstaltungen im Betriebsräte- und Vertrauensleute-Netzwerk „Arbeit und Innovation“. Eine kurze E-Mail mit dem Betreff “Newsletter Netzwerk Leipzig” an imu-institut@imu-berlin.de genügt, um in den Verteiler aufgenommen zu werden und nichts zu verpassen.

TERMINARCHIV

Aktiv für Solidarität und Mitmenschlichkeit im Betrieb.
Wie man Rechtsextremen und Fremdenfeindlichkeit begegnen kann.

Präsenz-Seminar
am 11. Juni 2024, 8:30 bis 16 Uhr

Veranstaltungsflyer

Hebel der Entlastung und die Mitbestimmung:
Psychische Belastungen mit Gefährdungsbeurteilungen reduzieren und Mobbing im Betrieb beurteilen lernen

Präsenz-Seminar
am 15. Mai 2024, 8:30 bis 16:00 Uhr

Veranstaltungsflyer

Hitze im Betrieb effektiv begegnen

Betriebsrätekonferenz
am 02. April 2024, 9:00 bis ca. 12:30 Uhr

mehr Informationen hier

Künstliche Intelligenz im Betrieb °2

Präsenz-Seminar
am 20. März 2024, von 8:30 bis 16:00 Uhr

Download Veranstaltungsflyer

Künstliche Intelligenz im Betrieb °1

Präsenz-Seminar
a
m 29. Februar 2024, von 8:30 bis 16:00 Uhr

Download Veranstaltungsflyer

Erfolgreiche Betriebsratsarbeit gegen den Fachkräftemangel

Betriebsrätekonferenz
am 6. Februar 2024, von 9:00 bis ca. 12:30 Uhr

Download Veranstaltungsflyer

Qualifizierung für die Transformation:
Orientierungshilfe zu Zukunftsanforderungen, Weiterbildungsträgern und die Mitbestimmung

Präsenz-Seminar
am 8. November 2023, von 9:00 bis 16:00 Uhr

Download Veranstaltungsflyer

Strategische Personalplanung für betriebliche Interessensvertretungen

Betriebsrätekonferenz
am 17. Oktober 2023 von 9:00 bis ca. 12:30 Uhr

Details zu Veranstaltung

Belastungen und Stress die Stirn bieten:
Handlungsorientierungen für gesunde Arbeit im Betrieb

Präsenz-Veranstaltung
am 12. Oktober 2023 von 9:00 bis 16:00 Uhr

Download Veranstaltungsflyer

Die Zukunft selber in die Hand nehmen:
Wie man in der Transformation Absicherung erkämpfen kann

Online Veranstaltung des Netzwerks Arbeit und Innovation
am 23. August 2023 von 9:00 bis 11:30 Uhr

Download Veranstaltungsflyer

Wohl und Wehe Künstlicher Intelligenz:
Wie Chancen erkannt und Risiken gebannt werden können.

Präsenz-Seminar
am 25. Mai 2023

Download Veranstaltungsflyer

Blockierte Mitbestimmung:
Was tun, wenn Arbeitgeber unter Verweis auf den Datenschutz dem Betriebsrat Informationen vorenthalten?

Online-Seminar
am 22. März 2023

ZUM NACHSCHAUEN

Die Lesung und das Gespräch mit Hans-Jürgen Urban zu “Guter Arbeit in der Transformation” vom 18. März 2022 kann hier nochmals angesehen werden.

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Einen kurzen Videoclip der Veranstaltung Digitale Transformation in Leipzig: Ende der Arbeit oder arbeiten ohne Ende? vom 17. September 2020 gibt es hier zu sehen.

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Gute Arbeit zur Fachkräftesicherung in der Transformation

Fachkräfteallianz Chemnitz

Gute Arbeit zur Fachkräftesicherung in der Transformation

PROJEKTINHALT

Als die „Geburtsstätte“ des deutschen Maschinenbaus gehört Chemnitz heute zur industriellen Kernregion in Sachsen. Die Region Chemnitz leistet mit seiner Industrie einen wichtigen Beitrag zur positiven wirtschaftlichen Entwicklung des Freistaates. Der wirtschaftliche Aufschwung führte schon in den vergangen Jahren in Chemnitz zu ersten Anzeichen von Fachkräfteengpässe auf dem Arbeitsmarkt. Diese werden sich durch den Wandel der Rahmenbedingungen der Arbeit in der Transformation weiter verstärken.

Alle Betriebe  haben es – wenngleich in unterschiedlicher Ausprägung – dabei mit anspruchsvollen Rahmenbedingungen zu tun. Zentral für Unternehmen, ihre Produktion und ihre Beschäftigten sind die unter dem Stichwort Transformation zusammengefassten Anforderungen der klimapolitisch notwendigen Energie- und Verkehrswende. Aktuell kommen Herausforderungen durch globale Veränderungen (wie die Folgen der Corona-Pandemie) deformierte Wertschöpfungsketten und Zulieferstrukturen hinzu. Immer deutlicher spitzt sich zudem die Fachkräftesituation zu. Die Konkurrenz um Fachkräfte zwischen den Betrieben, aber auch zwischen Branchen und Regionen erhöht sich weiter deutlich. Die Betriebe stehen akut vor der Herausforderung, Fachkräfte zu binden und neue, qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen, indem sie sich als attraktive Arbeitgeber mit konkurrenzfähiger Qualität der Arbeit („Gute Arbeit“) profilieren.

Auch ist für die Unternehmen in Chemnitz aufgrund sich verändernder Geschäftsmodelle, Produkte, Prozesse und Dienstleistungen weiterhin mit einem hohen Innovations- und Qualifizierungsbedarf zu rechnen. Dieser ist unter den geschilderten Transformationsbedingungen zu bewältigen und stellt insbesondere kleine und mittlere Standorte vor weitere Herausforderungen der Fachkräftesicherung.

Diese komplexe Problemlage aufgreifend, leistet dieses Projekt im Rahmen der Regionalen Fachkräfteallianz einen Beitrag zur Fachkräfteentwicklung und -bindung in und für Chemnitz.

Ziel des Projektes ist es, zum einen in Beispielvorhaben in und mit Unternehmen (insbesondere KMU) der industriellen Kernbranchen in Chemnitz unter Einbeziehung von Betriebsräten betriebliche Lösungen zur Fachkräftesicherung im demografischen Wandel zu entwickeln. Zum anderen soll in einem branchen- und netzwerkbezogen Ansatz ein kontinuierlicher Wissens- und Erfahrungstransfer zu demografiesensiblen Personalstrategien, der Gestaltung der Arbeit in der modernen Industrie sowie zur Gestaltung „Guter Arbeit“  organisiert werden. Dazu wird die Arbeit in Betriebsrätenetzwerken fachwissenschaftlich unterstützt.

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. Die Maßnahme wird von der Fachkräfteallianz Chemnitz befürwortet und von der Stiftung Neue Länder kofinanziert.

KONTAKT

Gregor Holst, Dr. Oliver Thünken
Tel.: +49 (0) 30 2936970
E-Mail: imu-institut@imu-berlin.de

LAUFZEIT

aktuell:
März 2023 bis Februar 2024

AKTUELLE VERANSTALTUNGEN

23. Mai 2024
09:00 bis 16:30 Uhr
Chemnitz

Konferenz
“Unsere Arbeit. Unsere Zukunft. Mitbestimmung in Umbruchzeiten”
Betriebsrätenetzwerke im Dialog

VERANSTALTUNGSARCHIV

Netzwerk-Workshop
19. März 2024
„Kurzarbeit und Qualifizierung: Gesetzliche Rahmenbedingungen und die Handlungsmöglichkeiten der betrieblichen Interessenvertretung.”

Netzwerk-Workshop
16. Januar 2024 (Nachholtermin vom 28.11.2023)
„Arbeits- und Gesundheitsschutz: Wirksame Maßnahmen gegen wachsenden Stress und psychische Belastungen in der Arbeit”

Betriebsräteinformation
06. November 2023
„Chancen und Risiken frühzeitig erkennen – Betriebswirtschaftliche Analyse für die Arbeit des Betriebsrates“

Netzwerk-Workshop
29. September 2023
„Grundlagen der betrieblichen Entgeltgestaltung in der Transformation, Teil II“

Betriebsräteinformation
08. Mai 2023
„Das neue Normal? Die Zukunft der Arbeit und die Herausforderungen für die betriebliche Interessenvertretung“

Netzwerk-Workshop
25. April 2023
„Grundlagen der Arbeitsorganisation und Bildungsplanung im Betriebsratsgremium“

Netzwerk-Workshop
 31. Januar 2023
„Grundlagen der betrieblichen Entgeltgestaltung in der Transformation“

Maschinenbaukonferenz Sachsen
Branchendialog für Fachkräfteentwicklung und Gute Arbeit

18. Januar 2023

Einladung und Programm

LMB – Netzwerk Leichtbau Metall Brandenburg

LMB - Netzwerk Leichtbau Metall Brandenburg

Netzwerkmanagement: Leichtbau made in Brandenburg

PROJEKTINHALT

Leichtbaulösungen sind ein zentraler Baustein um Produktionsprozesse zu optimieren, Produktivitätssteigerungen und eine Verbesserung der Material- und Energieeffizienz der industriellen Produktion sowie der Produkte, Komponenten und Systeme zu erreichen.

Das Kooperationsnetzwerk Leichtbau Metall Brandenburg (LMB) ist ein Verbund von Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft, die über spezialisierte Kompetenzen im Metall-und Hybridleichtbau verfügen. Das IMU-Institut Berlin ist verantwortlich für das inhaltliche Netzwerkmanagement.

Das Netzwerk Leichtbau Metall Brandenburg initiiert und unterstützt innovative Einzel- und- Verbundprojekte zur Anwendung von Metall- und Hybrid-Leichtbaulösungen und Brandenburger Unternehmen. Es verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz für Innovationen, der den gesamten Produktlebenszyklus – sowohl Produkte als auch Prozesse, Dienstleistungen und die organisatorische Einbindung von Leichtbaulösungen betrachtet.

Das Netzwerk LMB unterstützt die Profilierung der Brandenburger Wirtschaft und Wissenschaft in einer hochinnovativen Schlüsseltechnologie und trägt damit zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Brandenburger Unternehmen bei.

Als Brandenburger Netzwerk ist das Netzwerk LMB eingebunden in die Clusterstrategie des Landes und steht mit den relevanten Partnern der Cluster und der Wirtschaftsförderung zur Koordination und Kooperation in direktem Kontakt.

Mehr Informationen zum Netzwerk Leichtbau Metall Brandenburg, seinen Partnern und Angeboten auf www.leichtbau-bb.de.

Gefördert vom Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) aus Mitteln des Bundes und des Landes Brandenburg.

KONTAKT

Gregor Holst
Tel.: +49 (0) 30 2936970
E-Mail: gregor.holst@imu-berlin.de

LAUFZEIT

1. Förderphase von Dezember 2015 bis November 2018

2. Förderphase von Dezember 2018 bis November 2021

PROJEKTWEBSITE

profil.metall

profil.metall

Netzwerkmanagement: Stahl- und Metallverarbeitung in Brandenburg und Berlin

PROJEKTINHALT

Mit profil.metall konnte im Februar 2007 ein Netzwerk zur Profilierung der Branche Stahl und Metallverarbeitung in Brandenburg und Berlin gestartet werden.

profil.metall basiert auf vier regionalen Netzwerken der Metallindustrie

  • Kompetenznetzwerk Metallverarbeitung und Umwelttechnik Eisenhüttenstadt e.V. (KoMU)
  • ARGE Metall- und Elektroindustrie Südbrandenburg (ARGE MEI)
  • Netzwerk Metall Barnim (NMB)
  • Wirtschaftsforum Prenzlau e.V. (WFP)

mit zusammen über 100 Firmen, ca. 10.000 Beschäftigten und über 2,5 Mrd. € Umsatz.

profil.metall arbeitet mit 7 (Fach-)Hochschulen und Fraunhofer-Instituten zusammen. Zur Verbesserung des Technologie-, Wissens- und Erfahrungstransfers der (Fach)Hochschulen sowie der Wirtschafts- und Sozialpartner und zur Stärkung der Branchenkompetenz wurde der Fachbeirat von profil.metall gegründet. In den Fachbeirat wurden Vertreter der Wissenschaft, der Wirtschafts- und Sozialpartner berufen.

ArcelorMittal Eisenhüttenstadt ist “Branchenführer” in profil.metall im Zusammenwirken mit Leitunternehmen, die in der Lage sind, überregional in Verbundprojekten Impulse für Innovationen zu geben und für Nachhaltigkeit zu sorgen (z.B. Ferrostaal, Heckmann, Kjellberg, MAN-Takraf, Perrin, Tailored Blank, Unitechnik, Finow Automotive, REpower, Rothe Erde u.a.).

Zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit seiner Unternehmen orientiert profil.metall mit seinen Projekten und Maßnahmen auf den Leitmarkt Effizienztechnologie mit den Schwerpunkten Material- und Energieeffizienz. Zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit seiner Netzwerkpartner hat profil.metall eine für die Netzwerkarbeit wegweisende Innovationsstrategie entwickelt.

PROJEKTAKTIVITÄTEN

Eine wirksame Öffentlichkeitsarbeit zur Profilierung der Kompetenzen des Netzwerkes und seiner Mitglieder ist wesentlicher Bestandteil der Tätigkeit von profil.metall. Das Netzwerk als Marke zu etablieren und die Aufmerksamkeit auf die Branche zu ziehen sind die Ziele, die wir durch die Teilnahme an Messen und Veranstaltungen, Präsenz in der Fachpresse, den Internetauftritt, die Kompetenzmappen der regionalen Netzwerke sowie regionale und internationale Marketingmaßnahmen verfolgen. Hier ein Überblick über einige der Marketingmaßnahmen und Präsentationen von profil.metall

  • Automobil-Zuliefertag in Eisenhüttenstadt und Frankfurt (Oder)
  • Energiemesse Prenzlau
  • EXPO Shanghai – Brandenburg-Woche
  • Hannover Messe
  • Industriefest Prenzlau
  • IndustrieKonferenz Brandenburg
  • INKONTAKT in Schwedt
  • ITM Poznań – Internationale Industrie Messe in Poznań, Polen
  • Kolloquium „Trennen und Fügen von Metallen“ in Finsterwalde – Kjellberg-Technikum
  • Messe Intec in Leipzig
  • Synergien mit Stahl – Branchenkonferenz Metall – seit 2013 als Clusterkonferenz Metall
  • Tag der offenen Tür der Unternehmen
  • Technologie-Forum “Wissenschaft vor Ort”
  • Unternehmerkontaktbörse für Südbrandenburg
  • Z-DIE ZULIEFERMESSE in Leipzig

Anspruch von profil.metall ist, die Zukunftsfähigkeit seiner Unternehmen zu sichern. Effizienztechnologien sind dabei der Wachstumsmarkt, der auf die so wichtige CO2-Reduzierung durch mehr Energie- und Materialeffizienz insbesondere mit neuen Werkstoffen, mit modernen Techniken des Fügens, Trennens, Säuberns und mit Leichtbau orientiert. profil.metall hat dies zu seiner Strategie entwickelt und im folgendem Aktionsprogramm konkretisiert:

 


Zur Erschließung neuer Produkte, Verfahren und Märkte hat profil.metall u.a. folgende Projekte initiiert und / oder unterstützt:

  • Verladezelle Gepäcklogistik (Partner: Unitechnik, Richtsteig, Projektlogistik Wildau)
  • InnoStructure (Partner: BTU-Cottbus, Panta Rhei, BTS Stahl Metall Elektro)
  • Kompetenzzentrum Trennen-Fügen-Oberflächenbeschichten (Partner: EEpL, Unternehmen der ARGE MEI)
  • Hybrid Plus (Partner u.a.: BTU-Cottbus, Kjellberg)
  • Innovationsplattform Green-Tech (Erschließung Wachstumsmärkte)
  • Getriebereparatur für Windkraftanlagen
  • Aufbau Wasserstoff-Infrastruktur – H2-Mobilität

 


profil.metall organisiert den Wissens- und Erfahrungstransfer unter anderem

  • mit Vertretern aus der Wissenschaft, u.a. der BTU Cottbus-Senftenberg, dem Leichtbauforschungszentrum Panta Rhei, der HNE Eberswalde, der FH Brandenburg, der TH Wildau und dem Fraunhofer IPK Berlin. 
  • mit Vertretern der Wirtschafts- und Sozialpartner,
    u.a. mit den IGM Vwst. Ost- und Südbrandenburg und den IHK Ostbrandenburg und Cottbus
  • in enger Zusammenarbeit mit dem Brandenburger Cluster Metall
  • im Zusammenwirken von ME-Netzwerk und profil.metall sowie der Sozialpartner im Metalldialog
  • im Rahmen der Casa – Netzwerk der Nachwuchsförderung und Fachkräftesicherung in Eisenhüttenstadt

Die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit der Stahl- und Metallindustrie setzt motivierte Mitarbeiter und einen frühzeitig vorbereiteten Nachwuchs voraus. Dazu werden und wurden von profil.metall und den regionalen Partnern im Rahmen der Fachkräfteinitiative vielfältige Maßnahmen durchgeführt, initiiert und unterstützt.

  • Unterstützung der Aktivitäten in Eisenhüttenstadt zum Aufbau einer gemeinschaftlichen Bildungs- und Fachkräfteoffensive mit dem Partner KoMU und mit Blick auf den gesamten Wachstumskern
  • Aufbau eines dualen Studiums Bachelor of Engineering mit ArcelorMittal Eisenhüttenstadt, Ferrostaal, dem QualifizierungsCentrum der Wirtschaft Eisenhüttenstadt und der TFH Wildau
  • Bachelor of Engineering als regionales Studienangebot in Prenzlau
  • Gründung und Ausbau des Kompetenzzentrums Trennen-Fügen-Oberflächenbeschichten (TFO) mit dem Anspruch einer verstärkten Aus- und Weiterbildung in diesem Kompetenzfeld (mit schweißtechnischer Kursstätte und UP-Schweißanlage)
  • enge Zusammenarbeit mit der Casa, dem Netzwerk der Nachwuchsförderung und Fachkräftesicherung, unter anderem mit
    • Gastvorlesungswoche in Eisenhüttenstadt mit Studentenpraktika
    • Bestandsaufnahme in Netzwerkunternehmen und Erstellung eines „Praktikumsatlas“ für Eisenhüttenstadt; darauf aufbauend die gezielte Vermittlung von Praktikanten
    • Sommerstudium Solar
    • Sommerschule für Unternehmen / Studenten zum Thema Fachkräfte
  • Praktikantenvermittlung und Berufsorientierung am Tag der offenen Tür der Unternehmen
  • Erhebungen zum Fachkräfte- und Weiterbildungsbedarf in den Regionen
  • Transnationaler Wissens- und Erfahrungsaustausch zu neuen Anforderungen an Qualifikation und Kompetenzentwicklung (Green Jobs)
  • Impulse aus INNOPUNKT 18-Projekt in Eisenhüttenstadt zukunft.metall zur Berufs- und Arbeitsweltorientierung von Schülern z.B.
    • Wochenkurse „Praxisnahe Berufsorientierung“ (PBO) des QCW mit 4 Schulen
    • Unternehmenspräsentation in Schulfoyers
    • UvO – Uni vor Ort für Schüler
    • Girls in Technics
  • Aufbau eines Fachkräftepools Metall- und Elektroindustrie in Südbrandenburg
  • Personalmanagement in den Unternehmen des Wirtschaftsforums Prenzlau

“Innovation durch Partizipation” – Kreativität wird aktiviert

  • durch breiten Einbezug regionaler Akteure und Multiplikatoren
  • in bestehenden Betriebsrätenetzwerken (Eisenhüttenstadt, Uckermark) und Betriebsräteinitiativen (Südbrandenburg, Barnim)
    gemeinsam mit der IG Metall mit den Schwerpunkten
  • regionale Fachkräfteinitiative mit Betriebsräten
  • “Zukunftsfähigkeit durch soziale Innovationen” (Corporate Social Responsibility)
  • “Fachkräfteentwicklung und demographischer Wandel” – Ergebnisse und Prognosen neuer Analysen, Handlungsmöglichkeiten
  • “Handlungskompetenz in vernetzten Wertschöpfungsstrukturen” – Erhöhung der Netzwerkfähigkeit und der Verhandlungskompetenz
  • dazu Informationsveranstaltungen in Prenzlau/Barnim, Finsterwalde/Cottbus  und Eisenhüttenstadt

Ein weiterer Schwerpunkt ist es, für die Netzwerkmitglieder auch internationale Kontakte zu anderen Unternehmen, Netzwerken und Märkten zu erschließen. In diesem Zusammenhang trägt profil.metall aktiv zum internationalen Wissens- und Erfahrungsaustausch im Rahmen von Projekten bei.

“Transnationaler Wissens- und Erfahrungsaustausch zu innovativer Arbeitspolitik im Branchenkompetenzfeld Metall zwischen dem Land Brandenburg und Polen“ (TINA)

Zeitrahmen: 2009 – 2012

Dieses Projekt erfolgt in Kooperation von profil.metall mit dem polnischen Netzwerk Lubuski Klaster Metalowy (LKM) aus der Woiwodschaft Lebus. Ausgehend von der demografischen Entwicklung in Brandenburg und Polen sowie den ähnlichen Anforderungen in der Aufschwungphase zielt das Projekt auf den transnationalen Wissens- und Erfahrungsaustausch zu Maßnahmen

    • der Arbeitsplatzsicherung und
    • der Schaffung neuer Arbeitsplätze,
    • der Verbesserung der Arbeitsplatzbedingungen und
    • des transnationalen Lernens in Netzwerkstrukturen der Metallindustrie des Landes Brandenburg und Polens auch als Form des sozialen Zusammenhalts.

TINA wird durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg gefördert.

 

C-PLUS – IMPLEMENTING WORLD- CLASS CLUSTERS IN CENTRAL EUROPE

Zeitrahmen: 2010 – 2013

In C-Plus entwickeln Partner aus 6 Ländern (Italien, Deutschland, Österreich, Polen, Ungarn und Tschechien) gemeinsam innovative Methoden und Instrumente des Clustermanagements. Mit der Zielstellung, die Innovationsfähigkeit von KMU sowie deren internationale Wettbewerbsfähigkeit zu unterstützen und zu fördern, beteiligten sich auch Mitglieder von profil.metall sowie das Netzwerkmanagement aktiv am Projekt C-Plus.

Für die Brandenburger Metallindustrie konnten im Rahmen von C-Plus u.a. folgende Maßnahmen unterstützt und umgesetzt werden:

    • Cluster Mapping – Erarbeitung einer international vergleichbaren Datengrundlage
    • Cluster Benchmarking – Durchführung eines Benchmarkings zur Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit in 25 Unternehmen der Brandenburger Metallindustrie
    • Zukunftsworkshop – Erarbeitung konkreter Handlungsansätze zur Umsetzung einer Zukunftsstrategie für die Metallindustrie im intensiven Austausch mit den Netzwerkpartnern und mit Vertretern des Ministeriums für Wirtschaft und Europaangelegenheiten (MWE) und der ZAB
    • Durchführung und Unterstützung internationaler Fachkonferenzen
    • Materialien zur Öffentlichkeitsarbeit, bspw. mit der Präsentation des Clusters Metall auf der Hannover Messe 2013
    • Internationaler Erfahrungsaustausch mit Netzwerken aus Österreich, Italien, Polen, Tschechien und Ungarn

C-Plus wird von der EU im Rahmen des CE/Interreg IVb – Programms gefördert und aus Mitteln des Landes Brandenburg durch das Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten kofinanziert.

 

Green Jobs in der Metallindustrie

Zeitrahmen: 2013 – 2015

Im Zentrum des Projekts „Green Jobs in der Metallindustrie“ stehen „grüne Arbeitsplätze“ und die damit entstehenden Anforderungen an die Kompetenzen der Beschäftigten. Gerade in der Metallindustrie mit ihren ausgeprägten Kompetenzen der Material- und Energieeffizienz kann durch geeignete Zusatzqualifikationen für Facharbeiterinnen und Facharbeiter eine Vielzahl von Green Jobs entstehen. Umgekehrt erfordern die zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit notwendigen technologischen Entwicklungen auch neue Qualifikationen und Kompetenzen der Beschäftigten, sog. Green Skills.

Zu Green Skills zählen sowohl allgemeine und fachspezifische als auch soziale und organisatorische Kompetenzen. Für grüne Arbeitsplätze in der Metallindustrie ist ein Wandel innerhalb der Berufe abzusehen, der umfassende Weiterbildung und Qualifizierung erfordert.

Im Erfahrungsaustausch mit regionalen und transnationalen Partnern (u.a. erfahrene Branchennetzwerke aus Schweden, Österreich und Polen) werden in und mit Betrieben und den Sozialpartnern Lösungsansätze und konkrete Maßnahmen der Fortbildung und Kompetenzentwicklung für Brandenburger Unternehmen entwickelt und erprobt.

Das Projekt “Green Jobs” wird durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familien aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg gefördert.


Strategische Allianz zur Stärkung von Schlüsselbranchen in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg.

Im Finden und Nutzen von Synergien zwischen den Schlüsselbranchen der Hauptstadtregion liegt ein großes, noch unausgeschöpftes Kreativitäts-, Innovations- und Wachstumspotenzial. Zur Erschließung dieses Potenzials von Zukunftsfähigkeit haben sich die Vertreter von schlagkräftigen, industriellen Netzwerken im Zeitraum 2009 bis 2012 zusammengeschlossen in der Verbindung der „Basisbranchen“ Metall und Kunststoff / Chemie, der „Anwenderbranchen“ Automobilindustrie und Luftfahrttechnik sowie der „Querschnittsbranchen“ Logistik, Elektrotechnik – Mechatronik und Geoinformationswirtschaft.
Die Partner der Strategischen Allianz:
  • aBB – automotive BerlinBrandenburg – www.ac-bb.de
  • BBAA – Berlin-Brandenburg Aerospace Alliance – www.bbaa.de
  • GEOkomm – Kompetenznetz Geoinformationswirtschaft – www.geokomm.de
  • Kunststoff / Chemie
  • LogistikNetz Berlin-Brandenburg – www.logistiknetz-bb.de
  • ME-Netzwerk der Metall- und Elektroindustrie in der Hauptstadtregion – www.me-netzwerk.de
  • profil.metall – Netzwerk Stahl- und Metallverarbeitung Brandenburg und Berlin

PARTNER

KONTAKT

c/o IMU-Institut Berlin GmbH
Gregor Holst / Dr. Gerhard Richter
Tel.: +49 (0) 30 2936970
E-Mail: contact@profil-metall.de

LAUFZEIT

seit 2007

Von 2007 bis 2012 wurde profil.metall in zwei Förderphasen als GRW bzw. GA Netzwerk aus Mitteln des Bundes und des Landes Brandenburg gefördert.

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