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Arbeit und Beschäftigung in der modernen Produktion

Arbeit und Beschäftigung in der modernen Produktion

Automatisierung, Digitalisierung und Vernetzung in der Metall- und Elektroindustrie in Berlin, Brandenburg und Sachsen

PROJEKTINHALT

Für die Anzahl, die Struktur und die Qualität der industriellen Arbeitsplätze ist die Gestaltung der modernen Produktion, die seit einigen Jahren unter dem Stichwort „Industrie 4.0“ diskutiert wird, von besonderer Bedeutung. Es ist noch nicht eindeutig absehbar, welche dominierenden Industrie Konzepte und Lösungen sich hierbei in der betrieblichen Praxis durchsetzen werden. Die Folgen für die Anzahl und die Qualität der Arbeitsplätze sind momentan schwer abschätzbar und werden von Vielen als risikoreich und problematisch eingeschätzt.

Ziel der Studie ist es, die betrieblichen Erfahrungen, Erwartungen und Unterstützungsbedarfe im Kontext von „Industrie 4.0“ mittels einer Kurzbefragung systematisch zu erfassen.

Gleichzeitig sollen mit dieser aktivierenden Befragung und Auswertungsworkshops die betrieblichen Interessenvertretungen und Multiplikatoren über die Herausforderungen der Digitalisierung, Automatisierung und Vernetzung industrieller Produktion informiert und für das Thema sensibilisiert werden. Arbeits-, beschäftigungs- und qualifikationsbezogenen Aspekte werden dabei besonders gewichtet.

Weiterhin werden die wichtigsten Diskussionslinien der Gestaltung von Industrie 4.0 dargestellt und zu Informations- und Argumentationsmaterialien für Sozialpartner und betriebliche Multiplikatoren aus Unternehmen der Metallindustrie in Berlin, Brandenburg und Sachsen zusammengefasst.

FÖRDERUNG

KONTAKT

Walter Krippendorf
Tel.: +49 (0) 30 2936970
E-Mail: imu-institut@imu-berlin.de

LAUFZEIT

von September 2015
bis Februar 2016

Vitale Betriebe der Metall- und Elektrobranche

Beratungsleistungen im Rahmen des Projekts der Brandenburger Sozialpartnerrichtlinie

PROJEKTINHALT

Die Gestaltung des demografischen Wandels, die Schaffung guter und attraktiver Arbeitsbedingungen, die Sicherung unternehmerischer Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit sowie des Fachkräftebedarfs und die Einsparung von Ressourcen sind zentrale Herausforderungen für die weitere Entwicklung aller Unternehmen im Land Brandenburg. Ein Schlüssel zur Bewältigung dieser Aufgabe liegt in der nachhaltigen Gestaltung der Arbeitsorganisation und auf der Unterstützung und Stärkung der betrieblichen und überbetrieblichen Strukturen der Sozialpartnerschaft.

Im Rahmen des Projekts “Vitale Betriebe – Der Metall- und Elektrobranche” der Sozialpartnerrichtlinie (SoPa) im Land Brandenburg übernimmt das IMU-Institut betriebliche Beratungsleistungen in den Themenfeldern

  • Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz
  • Vereinbarkeit von Beruf und Familie
  • Personalentwicklung

Das Projekt verfolgt den Anspruch, in Unternehmen der Metall- und Elektrobranche die Gestaltung des demografischen Wandels, die Schaffung guter und attraktiver Arbeitsbedingungen und die Sicherung unternehmerischer Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit sowie des Fachkräftebedarfs sowie die Einsparung von Ressourcen als zentrale Herausforderungen für die weitere Entwicklung Brandenburgs zu unterstützen.

Projektträger ist QualifizierungsCentrum der Wirtschaft GmbH Eisenhüttenstadt.

Das Projekt "Vitale Betriebe" wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds zur Umsetzung der Förderung "Brandenburger Sozialpartnerrichtlinie" durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Brandenburg gefördert.

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Walter Krippendorf
Tel.: +49 (0) 30 2936970
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LAUFZEIT

von 2014 bis 2015

Kennziffer “Produktivität”

Kennziffer „Produktivität"

Studie: Bedeutung und Anwendungsmöglichkeiten der Kennziffer „Produktivität“ am Beispiel der Metall- und Elektroindustrie in Ostdeutschland

PROJEKTINHALT

In der Diskussion um die Angleichung der Lebens- und Arbeitsverhältnisse zwischen Ost- und Westdeutschland wird die nach wie vor große Differenz zwischen den Arbeitsmärkten der beiden Regionen (z.B. Arbeitslosenquote, Beschäftigungssituation, Struktur der Arbeitslosigkeit, Ausbildungsstellenmarkt) von einigen Autoren mit einem Unterschied der Produktivität erklärt. Dieser Erklärungsansatz wirft mehrere für die Entwicklung des Arbeitsmarktes relevante Fragestellungen auf.

Ein erster Fragenkomplex bezieht sich auf die Beschäftigungswirkung von Produktivität, ein zweiter bezieht sich auf die Bestimmung und die Beeinflußbarkeit regionaler Produktivität.

Ein dritter Fragenkomplex hat ein (scheinbares) Paradoxon zum Inhalt: einerseits liegt die Produktivität in ostdeutschen Regionen oftmals pauschal auf niedrigerem Niveau als in den westdeutschen Vergleichsregionen, andererseits weisen zahlreiche Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes in Ostdeutschland auf betrieblicher Ebene Produktivitätsraten auf, die mindestens ebenso hoch bzw. teilweise höher sind als die Vergleichswerte westdeutscher Standorte.

 

Im Rahmen dieses Projektes wurden:

  • die Ursachen der Produktivitätsunterschiede auf der regional- , der branchen- und der betriebswirtschaftlichen Ebene in einem Argumentationsleitfaden aufgearbeitet,
  • die Aussagekraft und der Zusammenhang zwischen den Produktivitätskennziffern dargestellt,
  • dem Zusammenhang von Produktivität und der Entwicklung der Anzahl und der Qualität der Arbeitsplätze nachgegangen und
  • Handlungsempfehlungen für arbeitspolitische Akteure im Betrieb und in der Region entwickelt.

AUFTRAGGEBER

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Walter Krippendorf, Dr. Hermann Biehler, Gregor Holst, Dr. Martin Schwarz-Kocher
Tel.: +49 (0) 30 2936970
E-Mail: imu-institut@imu-berlin.de

LAUFZEIT

von März bis September 2015

AUFTRAGGEBER

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Download der Studie auf den Website der Stiftung Neue Länder

Thesenpapier Angleichung

Angleichung

Thesenpapier “Angleichung von Wirtschaft und Arbeit als Element gewerkschaftlicher Struktur- und Arbeitspolitik in Ostdeutschland”

PROJEKTINHALT

Ein wesentliches Ziel der Transformation war die Angleichung der Lebensbedingungen zwischen Ost- und Westdeutschland. Im Jahresbericht der Bundesregierung 2014 wird festgestellt, dass auch 25 Jahre nach der Wiedervereinigung noch erhebliche Unterschiede zwischen Ost und West bestehen.

Angleichungsprozesse sind mit dem Konvergenzziel nach wie vor auf der politischen Agenda verankert, gleichzeitig wird aber die Akzeptanz regionaler Unterschiede immer stärker propagiert. Konvergenz- oder Divergenzprozesse zwischen Regionen können in mehreren Dimensionen stattfinden: auf der politischen, gesellschaftlichen und ökologischen Ebene, im Hinblick auf Infrastruktur und Verwaltung, bezogen auf Wirtschaftskraft und Wirtschaftsstruktur oder auch in Zusammenhang mit Lebens-, Arbeits- und Einkommensbedingungen.

Zahlreiche Faktoren und übergeordnete Rahmenbedingungen beeinflussen Konvergenz- und Divergenzprozesse und definieren Handlungsspielräume. Die Gewerkschaften, die IG Metall im Besonderen, waren und sind seit der Wende aktive Partner, Treiber und wichtige Protagonisten der Angleichung auf den verschiedenen Handlungsfeldern und Handlungsebenen. Sie haben in Wahrnehmung ihres politischen Mandats eine Fülle von wirtschafts-, industrie- und arbeitspolitischen Initiativen ergriffen und die Angleichung zum kontinuierlichen Bestandteil ihrer Tarif- und Betriebspolitik gemacht.

Mit dem Thesenpapier soll der gewerkschaftliche Beitrag zur Angleichungspolitik unterstützt werden. Anhand einer kursorischen Analyse in ausgewählten Bereichen wird der Stand der Angleichung zwischen Ost- und Westdeutschland 25 Jahre nach der Vereinigung dargestellt. Mit den Aspekten Infrastruktur, Bevölkerung, Wirtschaft, Innovation, Arbeit, Soziales und regionale Disparitäten werden die Dimensionen des Angleichungsprozesses betrachtet, die für die Metall- und Elektroindustrie und ihre Beschäftigten von besonderer Bedeutung sind, da sie deren Arbeits- und Lebensbedingungen unmittelbar beeinflussen. Thesenhaft wird zudem auf Wirtschaft und Arbeit als Elemente einer tragfähigen Perspektive gewerkschaftlicher Struktur- und Arbeitspolitik fokussiert.

AUFTRAGGEBER

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Gregor Holst
Tel.: +49 (0) 30 2936970
E-Mail: gregor.holst@imu-berlin.de

LAUFZEIT

von Juli bis September 2015

AUFTRAGGEBER

IG Metall Vorstand VB 04 –
Projektleitung „Zukunft Ost“

Bahnindustrie Deutschland

Bahnindustrie Deutschland

Studie: Industrielle und betriebliche Herausforderungen und Entwicklungskorridore

PROJEKTINHALT

Die Bahnbranche und die Bahnindustrie sind Eckpfeiler der industriellen Wertschöpfung sowie des Personenverkehrs in Metropolen und im ländlichen Raum in Deutschland. Ihre logistische Wertschöpfung, Effizienz und Produktivität ist gerade in den deutschen Leitindustrien der Automobil-, Chemie-, Stahl- und Baustoffindustrie wesentliche Erfolgsvoraussetzung.

Zugleich ist sie aufgrund der weltweiten Marktentwicklungen, der Internationalisierungs- und Globalisierungsprozesse, der technologischen und innovatorischen Entwicklungen sowie neuen verkehrspolitischen Anforderungen und Strategien einem permanenten Wandel und aktuell neuen, weitreichenden Herausforderungen ausgesetzt. Um ihre Leistungsfähigkeit und die Position im Weltmarkt auch künftig behaupten zu können, ist die Entwicklung einer komplexen Strategie erforderlich, die industrie- und verkehrspolitische, technologie- und innovationspolitische, arbeits- und qualifikationspolitische Strategien bündelt und die auf neue Marktanforderungen rechtzeitig zu reagieren in der Lage sein muss.

Der Forschungsbericht stellt vier Themenschwerpunkte dar:

  1. Bestandsaufnahme der deutschen Bahnindustrie: Die Bestandsaufnahme umfasst die vorhandenen Unternehmensstrukturen, hergestellte Produkte, geleistete Wertschöpfung, Absatz- und Beschaffungsmärkte, die wirtschaftliche Position der Unternehmen, ihre Beschäftigtenzahlen sowie der Anteil von Investitions- und Forschungsausgaben.
  2. Portfoliobewertung: Darstellung der Position der bundesdeutschen Bahnindustrie im weltweiten Gesamtmarkt, im „Heimatmarkt“ Deutschland und in der Hauptabsatzregion Europa sowie in weiteren Einzelmärkten und Marktregionen auch hinsichtlich der wichtigen Markttreiber und Trends.
  3. Innerbetriebliche Entwicklungen und Herausforderungen: Darauf aufbauend werden aktuelle und zukünftige Anforderungen an die Unternehmens-, Innovations- und Standortentwicklungsstrategien dargestellt und Gestaltungsoptionen aus arbeitsorientierter Sicht entwickelt.
  4. Entwicklungskorridore zur Unterstützung der Bahnindustrie: Abschließend werden die unternehmerischen, wissenschaftlichen und politischen Investitions-, Industrie- und Förderungspakete zur weiteren Entwicklung der Bahnindustrie dargestellt.

PARTNER

AUFTRAGGEBER

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Walter Krippendorf
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E-Mail: imu-institut@imu-berlin.de

LAUFZEIT

von Januar bis Dezember 2015

PARTNER

Subjektive Sicherheit im Schienenverkehr

Subjektive Sicherheit im Schienenverkehr

Projekt: Security für Mitarbeiter und Fahrgäste von Verkehrsbetrieben bei der DB AG

PROJEKTINHALT

Die objektive, aber auch die subjektiv empfundene Sicherheitslage haben prägenden Einfluss auf den Arbeitsalltag der Beschäftigten im Bahnbetrieb und das Sicherheitsempfinden der Fahrgäste. Das Sicherheitsgefühl wird durch eine Vielzahl an Faktoren gesteuert und wirkt unmittelbar auf die Arbeitszufriedenheit der Bahnmitarbeiter sowie das Wohlbefinden und die Nutzungsakzeptanz der Reisenden ein.

Hier setzt das Projekt „Security für Mitarbeiter und Fahrgäste von Verkehrsbetrieben bei der DB AG“ an. In einer gemeinsamen Initiative stellen die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG und der Fahrgastverband PRO BAHN zusammen mit weiteren Partnern die Verbesserung der subjektiven Sicherheit von Beschäftigten und Fahrgästen im Schienenverkehr in den Fokus eines Kooperationsprojekts.

Ziel ist es, einen Beitrag zur Erhöhung der subjektiven Sicherheit von Mitarbeitern und Fahrgästen zu leisten. Dazu werden aus einer Analyse der Ist-Situation heraus Stellschrauben identifiziert, konkrete Handlungsvorschläge aus Beschäftigen- und Fahrgastsicht entwickelt und gute Beispiele zur Verbesserung des Sicherheitsempfindens von Mitarbeitern und Fahrgästen transferiert.

Weitere Informationen zum Projekt auf www.fonds-soziale-sicherung.de.

Das Projekt „Security für Mitarbeiter und Fahrgäste von Verkehrsbetrieben bei der DB AG“ wird vom Fonds zur sozialen Sicherung (FsS) für Arbeitnehmer der Mobilitäts- und Verkehrsdienstleister e.V. gefördert.

PARTNER

FÖRDERER

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Gregor Holst, Walter Krippendorf
Tel.: +49 (0) 30 2936970
E-Mail: imu-institut@imu-berlin.de

LAUFZEIT

von August 2013 bis März 2016

Digitale Arbeitswelt

Digitale Arbeitswelt

Studie: (Digitaler) Wandel der Arbeit in Brandenburg – am Beispiel der Metall- und Elektroindustrie

PROJEKTINHALT

Im Auftrag des Brandenburger Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF) hat das IMU-Institut Berlin eine Kurzexpertise mit Orientierungspunkten zum Wandel der Arbeitswelt durch die Digitalisierung erstellt.

Entwicklungssprünge in der Informations- und Kommunikationstechnologie treiben den digitalen Strukturwandel der Gesellschaft voran. Dem produzierenden Gewerbe kommt hierbei eine zentrale Rolle zu. Stichworte sind Automatisierung, Vernetzung, cyberphysikalische Systeme und neue Mensch-Maschine-Interaktionen.

Am Beispiel der Brandenburger Metall- und Elektroindustrie werden Trends im Wandel der Arbeit (Arbeit 4.0) aufgezeigt und daraus Schlussfolgerungen für die Brandenburger Arbeitspolitik, die Schaffung / Gestaltung qualitativ „guter“ Arbeitsplätze, die Herausforderung an die Weiterentwicklung der Mitbestimmung und die Einbeziehung von Betriebsräten gezogen.

Gefördert durch das MASGF Brandenburg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg

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Walter Krippendorf, Gunda Fischer
Tel.: +49 (0) 30 2936970
E-Mail: imu-institut@imu-berlin.de

LAUFZEIT

von September bis Oktober 2015

AUFTRAGGEBER

Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg

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Download der Kurzexpertise auf den Seiten des ESF-Brandenburg

Green Jobs in der Metallindustrie

Green Jobs in der Metallindustrie

Transnationaler Wissens- und Erfahrungsaustausch zu neuen Anforderungen an Qualifikation und Kompetenzentwicklung

Logo_Green-Jobs

PROJEKTINHALT

“Alle Arbeitsplätze, die nachhaltige Entwicklung vorantreiben, sind grüne Arbeitsplätze.“
Green Jobs sind, nach dieser Definition der EU, in fast allen Industrie- und Dienstleistungssektoren möglich. Im ökologischen und industriellen Wandel entstehen Green Jobs als Ausdruck einer sich damit verändernden Arbeitswelt.

Für die Metallindustrie ergeben sich Green Jobs durch die Erschließung neuer Leit- und Wachstumsmärkte im Bereich Green Tech (z.B. im Bereich Effizienztechnologie und an Schnittstellen zu anderen Branchen).

Gerade in der Metallindustrie mit ihren ausgeprägten Kompetenzen der Material- und Energieeffizienz, insb. im Bereich Green Tech, kann durch geeignete Zusatzqualifikationen für Facharbeiterinnen und Facharbeiter eine Vielzahl von Green Jobs entstehen. Umgekehrt erfordern die zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit notwendigen technologischen Entwicklungen auch neue Qualifikationen und Kompetenzen der Beschäftigten, sog. Green Skills.

Zu Green Skills zählen sowohl allgemeine und fachspezifische als auch soziale und organisatorische Kompetenzen. Für grüne Arbeitsplätze in der Metallindustrie ist ein Wandel innerhalb der Berufe abzusehen, der umfassende Weiterbildung und Qualifizierung erfordert.

Im Erfahrungsaustausch mit regionalen und transnationalen Partnern (u.a. erfahrene Branchennetzwerke aus Schweden, Österreich und Polen sowie Sozialpartner) werden in und mit Betrieben und Sozialpartnern Lösungsansätze und umsetzungsorientiert konkrete Maßnahmen der Fortbildung und Kompetenzentwicklung für Brandenburger Unternehmen entwickelt und erprobt.

Maßnahmen und Angebote

Profil Green Skills
Entwicklung eines innovativen Profils mit neuen Qualifikationsanforderungen an Fachkompetenzen sowie an soziale und organisatorische Kompetenzen.

Fortbildungs- und Trainingskonzepte
Entwicklung zweier modularer Konzepte

  • zur Stärkung allgemeiner sowie fachspezifischer Kompetenzen
  • zur Stärkung der sozialen und organisatorischen Kompetenzen, z.B. Interdisziplinarität, Kommunikationsfähigkeit

Die Umsetzung der Fortbildungsmodule setzt dabei auch auf die Entwicklung einer lernförderlichen Unternehmenskultur als wesentliches Element der Kompetenzentwicklung und orientiert sich am Konzept des Lebenslangen Lernens.

 

Fortbildungs- und Trainingskonzept I „Green Skills – Green Awareness“ für Beschäftigte in Unternehmen

Fortbildungs- und Trainingskonzept II „Material- und Energieeffizienz“  für Betriebsräte

 

Transfer
In Abstimmung mit den politischen Akteuren wird ein nachhaltiges Transfermodell für die Fortbildung zu Green Jobs in zwei ausgewählten Regionalen Wachstumskernen entwickelt. Die im Erfahrungsaustausch und in der Erprobung gewonnenen Erkenntnisse werden direkt an die Mitgliedsunternehmen des Netzwerks profil.metall und zudem durch die Kooperation mit dem Brandenburger Cluster Metall (ZAB) breiter in die Betriebe der gesamten Branche Metall transferiert.

Ergebnisse und Materialien

Das Projekt Green Jobs in der Metallindustrie wurde zum 31.03.2015 erfolgreich beendet.

Die Ergebnisse, die entwickelten Handlungsempfehlungen und Produkte wurden auf einer Abschlussveranstaltung am 30.März 2015 in Berlin gemeinsam mit den Partnern vorgestellt und diskutiert.

Die im Projekt erarbeiteten Materialen “Profil Green Skills” sowie Fortbildungs- und Trainingskonzepte “Green Skills – Green Awareness” sowie “Material- und Energieeffizienz” stehen im Download-Bereich zur Verfügung.

Aktuelle Termine

08.10.2013
Kick-off-Meeting und Workshop Netzwerke. Eisenhüttenstadt

18.–19.11.2013
Erfahrungstransfer mit ECO WORLD STYRIA und ZSI / Studienreise Steiermark

21.11.2013
Themenabend “Material- und Energieeffizienz – Nachhaltigkeit in Unternehmen”. Eisenhüttenstadt

12.–14.03.2014
Erfahrungstransfer mit BFI Oberösterreich

25.03.2014
Workshop Sozialpartner. Frankfurt (Oder)

09.04.2014
Workshop Netzwerke. Lauchhammer

06.06.2014
Workshop Netzwerke. Lauchhammer

20.11.2014
Clusterkonferenz Metall (Ausstellung). Ludwigsfelde

10.03.2015
Workshop “Green Tech und Nachhaltigkeit – Trends in der Metallindustrie”. Gorzów Wlkp. (PL) (Programm, Anmeldung, Anfahrt)

30.03.2015
Abschluss- und Transferworkshop. Berlin – gemeinsam mit dem Projekt TaChEP 2.0 (Programm)

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Gunda Fischer, Gregor Holst
Tel.: +49 (0) 30 2936970
E-Mail: imu-institut@imu-berlin.de

LAUFZEIT

von August 2013 bis März 2015

AUFTRAGGEBER

Gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg.

PARTNER

  • WEQUA Wirtschaftsentwicklungs- und Qualifizierungsgesellschaft mbH – Link
  • QCW QualifizierungsCentrum der Wirtschaft GmbH – Link
  • profil.metall – Netzwerk Stahl- und Metallverarbeitung in Brandenburg und Berlin – Link
  • Cluster Metall Brandenburg – Link
  • IG Metall Bezirksleitung Berlin-Brandenburg-Sachsen mit VwSt. Ost- und Südbrandenburg – Link
  • Lubuski Klaster Metalowy (Polen) – Link
  • NSZZ Solidarność – Region Gorzów Wielkopolski (Polen) – Link
  • Stadtverwaltung Gorzów Wielkopolski (Polen) – Link
  • ECO World Styria Umwelttechnik Cluster GmbH (Österreich) – Link
  • ZSI Zentrum für Soziale Innovation (Österreich) – Link
  • BFI Berufsförderungsinstitut Oberösterreich (Österreich) – Link
  • Sustainable Business Hub – Environmental Business Development in Southern Sweden (Schweden) – Link
  • Sandvikens Kommun (Schweden) – Link

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Kollaborationsplattform Metall Brandenburg

Kollaborationsplattform Metall Brandenburg

Anwendungsorientierte Machbarkeitsstudie

PROJEKTINHALT

Das Land Brandenburg beabsichtigt, im Rahmen seiner Innovationstrategie mit dem Aktionsplan „Pro Industrie“ durch innovative Maßnahmen zur Unterstützung der Kommunikation und Kooperation brandenburgspezifischer Clusterakteure die nachhaltige Vernetzung und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie des Landes zu stärken.

In diesem Kontext zielt die Vorstudie „Kollaborationsplattform Metall Brandenburg“ auf die Einschätzung und Prüfung von Machbarkeit, Voraussetzungen und Kosten für die Einführung und den Betrieb eines modernen, elektronischen Kollaborationstools. Dabei steht die Anwendung für das Cluster Metall Brandenburg im Blickpunkt der Betrachtungen, das entwickelte Modell ist aber auch auf andere Branchen bzw. Cluster transferierbar.

Ausgehend von einem ersten Überblick über verschiedene, in Frage kommende Nutzergruppen gibt diese Vorstudie Anhaltspunkte über künftige Nutzungsmöglichkeiten einer webbasierten Kollaborationslösung.

Die Studie wurde in Kooperation mit Prof. Stefan Kubica und Thomas Jacob (Technische Hochschule Wildau, Fachbereich Wirtschaft, Informatik, Recht) erstellt.

PARTNER

AUFTRAGGEBER

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Gregor Holst
Tel.: +49 (0) 30 2936970
E-Mail: gregor.holst@imu-berlin.de

LAUFZEIT

Januar bis Juni 2015

PARTNER

Technische Hochschule Wildau, Fachbereich Wirtschaft, Informatik, Recht, Prof. Stefan Kubica und Thomas Jacob