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Perspektiven für Herzberg

Perspektiven für Herzberg

Arbeitsorientiertes Aktionsprogramm

PROJEKTINHALT

Ausgangspunkt für das Projekt war der umstrittene Schließungsbeschluss für den Standort Herzberg durch GROHE. Auch wenn das GROHE-Management derzeit um positive Darstellung in der Presse bemüht ist: Tatsache ist, dass 300 Arbeitsplätze damals direkt vernichtet wurden; die Folgewirkungen für die Region, den Einzelhandel, betroffene Familien, aber auch die Kommune sind fatal.

Trotz bzw. wegen dieser schwierigen Situation nahm das Aktionsprogramm “Perspektiven für Herzberg” die Herausforderung an, sich um neue Beschäftigungsperspektiven für die Menschen in der Region zu bemühen. Im Zentrum der Projektarbeit steht auch 2008 als übergreifende Aufgabe, das kontinuierliche und koordinierte Zusammenwirken mit den Betriebsräten, regionalen Akteuren und Landeseinrichtungen zu begleiten und zu fördern.

Es ist gelungen, mit gezielten Aktivitäten die Entwicklungen im Bereich der gewerblichen Nutzung der Immobilie, im Bereich der Ansiedlungen und der Investorengewinnung sowie der Erschließung von Arbeitsplätzen in Unternehmen der Region zu unterstützen.

Laufende Aktivitäten / Ergebnisse

Inzwischen sind rd. 95 % der Gesamtfläche der GROHE-Immobilie vermietet oder verkauft: Auf dem “Gewerbepark Armaturenwerk Herzberg” ist neues Leben eingezogen, im September wird man sich erstmals wieder bei der Herzberger Gewerbemesse präsentieren.

Rund 70 Kolleginnen und Kollegen sind inzwischen beschäftigt und man ist stolz darauf, dass in den 5 neu angesiedelten kleineren Unternehmen unbefristete Arbeitsverträge die Regel sind. Die Arbeitsgruppe erhofft sich weiteren Beschäftigungsaufbau.

15 ehemalige Beschäftigte, vor allem Frauen, nehmen zur Zeit an einer Ausbildung zum CNC-Bediener teil und verbessern damit ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Der ehemalige Betriebsrat und die IG Metall sind sowohl Akteure und Impulsgeber für die Schaffung existenzsichernder Arbeitsplätze als auch Ansprechpartner für Mitglieder, Beschäftigte und Arbeitslose vor Ort.

Am 7. September 2008 findet die traditionelle Gewerbegebietsmesse in Herzberg statt. Zahlreiche Gewerbetreibende, produzierende Unternehmen und die Stadt laden ein, werben für die Stadt, die Region und ihre Produkte, geben Gelegenheit zur Besichtigung und knüpfen neue Kontakte. Es sollen die erreichten wichtigen Aufbaufortschritte vorgestellt und der Gewerbepark Armaturenwerk Herzberg mit seinen Unternehmen als Standort mit Aufbaupotenzialen präsentiert werden.

Um die geleistete Arbeit, den hoffnungsvollen Aufbau, aber auch die Probleme und Hemmnisse sowie die Potenziale und Perspektiven für die Fortentwicklung des Gewerbeparks mit ausgewählten Expertinnen und Experten zu reflektieren, lädt die “Arbeitsgruppe Perspektiven für Herzberg“ am 07.09.2008 in der Zeit von 14.00 bis 15.00 Uhr zu einem öffentlichen “Standortgespräch” mit Wirtschaftsminister Junghanns ein.


Gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Brandenburg, Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie und Ministerium für Wirtschaft sowie der Stadt Herzberg.

PARTNER

Entwicklungsgesellschaft Energiepark Lausitz

FÖRDERUNG

KONTAKT

Volker Raenke, Alrun Fischer
Tel.: +49 (0) 30 2936970
E-Mail: imu-institut@imu-berlin.de

LAUFZEIT

von September 2005 bis November 2008

PARTNER

  • Entwicklungsgesellschaft Energiepark Lausitz mbH – EEpl
  • Betriebsrat und Belegschaft GROHE Herzberg
  • IG Metall

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Eine kleine Auswahl der Erfahrungen, in der vor allem Mitglieder der Arbeitsgruppe „Perspektiven für Herzberg“ zu Wort kommen, ist jetzt in Form einer Broschüre veröffentlicht, die hier heruntergeladen werden kann.

Branchenanalyse Holzwirtschaft Ostdeutschland

Branchenanalyse Holzwirtschaft Ostdeutschland

Die Holz- und Möbelindustrie in Ostdeutschland. Entwicklung 1995 – 2006 und Ansatzpunkte einer arbeitsorientierten Branchenstrategie.

PROJEKTINHALT

Die Branchenanalyse „Die Holz- und Möbelindustrie in Ostdeutschland“ untersucht die Struktur und Entwicklung des Holzgewerbes (WZ-20) und der Möbelindustrie (WZ-36) in Ostdeutschland von 1995 bis 2006.

Die Holzindustrie in Ostdeutschland ist die in der Öffentlichkeit und in der Wirtschafts- und Technologiepolitik der Länder am stärksten unterschätzte Branche des Verarbeitenden Gewerbes. In der ostdeutschen Holzindustrie arbeiten in 2006 etwa doppelt so viele Beschäftigte wie z. B. in der Mikroelektronik und mehr als doppelt so viele Beschäftigte wie in der Bahn- oder der Textilindustrie. Betrachtet man die Holzindustrie als Teil des Clusters Forst – Holz, so wird deutlich, dass sie in Ostdeutschland eine der strukturell bedeutenden Branchen des Verarbeitenden Gewerbes ist.

Die Holzindustrie in Ostdeutschland konnte seit der Mitte der 1990er Jahre ihr Produktionsvolumen und ihren Umsatz stark ausdehnen. Diese positive wirtschaftliche Entwicklung findet in einem Umfeld wirtschaftlicher Schrumpfung der Branche in Deutschland statt und ist auf Standortverlagerungen und Neugründungen zurückzuführen. Treiber dieser Entwicklung in Ostdeutschland war vor allem die Holzwerkstoffindustrie. Die Umsätze dieser Teilbranche haben sich im vergangenen Jahrzehnt verzehnfacht und machen inzwischen die Hälfte aller Umsätze der Holzindustrie in Ostdeutschland aus. Dabei handelt es sich um eine kapitalintensive und großbetriebliche Teilbranche, deren Umsatz pro Beschäftigtem deutlich über den anderen Teilbranchen liegt. Die ostdeutsche Holzwerkstoffindustrie hat inzwischen eine mehr als doppelt so hohe Umsatzproduktivität wie die westdeutsche Industrie erreicht. Dennoch haben sich die Monatsverdienste der Arbeitnehmer als auch der Bruttostundenverdienste der Arbeiter im vergangenen Jahrzehnt nur geringfügig angenähert.

Die ostdeutsche Möbelindustrie spiegelt im Wesentlichen die Branchenentwicklung der bundesdeutschen Möbelindustrie wider. Sie trägt etwa 10 % zum Umsatz, 11 % zur Anzahl der Beschäftigten und 17 % zur Anzahl der Betriebe bei. Die Unterschiede in der Umsatzproduktivität konnten zwischen der ost- und der westdeutschen Teilbranche im Berichtszeitraum deutlich verringert werden. Hingegen haben sich die Unterschiede hinsichtlich der Lohn- und Gehaltsquote ausgeweitet, trotz hoher Produktivitätssteigerungen in Ostdeutschland hat es keine Angleichung bei den Einkommen seit dem Jahr 2000 mehr gegeben.

Aus der Analyse werden Ansatzpunkte einer arbeitsorientierten Branchenstrategie vorgeschlagen. Diskutiert werden die Gestaltungsfelder „Clusterentwicklung“, „Innovation“, „Standortsicherung und Restrukturierung“, „Arbeitspolitik“, „Fachkräfteentwicklung“ und „gesellschaftliche „Rahmenbedingungen“. Abschließend werden Schlussfolgerungen für gewerkschaftliche Gestaltungsmöglichkeiten gezogen.

AUFTRAGGEBER

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Walter Krippendorf, Christoph Scheuplein unter Mitarbeit von Gregor Holst
Tel.: +49 (0) 30 2936970
E-Mail: imu-institut@imu-berlin.de

LAUFZEIT

von November 2006 bis April 2007

AUFTRAGGEBER

Otto-Brenner-Stiftung

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Sie können die Branchenanalyse „Die Holz- und Möbelindustrie in Ostdeutschland“ von der Internetseite der Otto Brenner Stiftung herunterladen.

Branchenanalyse Elektroindustrie Ostdeutschland

Branchenanalyse Elektroindustrie Ostdeutschland

Entwicklung 1995 – 2006 und Ansatzpunkte einer arbeitsorientierten Branchenstrategie

PROJEKTINHALT

Die Elektroindustrie in Deutschland ist nach der Automobilindustrie und dem Maschinenbau die drittgrößte Branche des Verarbeitenden Gewerbes. Ihre industrielle Bedeutung in Ostdeutschland wird dadurch deutlich, dass ihr rund 14  % der Betriebe und 15 % der Beschäftigten zugerechnet werden, dass in ihr 13 % des Umsatzes und 18 % der Bruttolohn- und -gehaltssumme des Verarbeitenden Gewerbes erwirtschaftet werden. Ihre strategische Bedeutung besteht darin, dass sie entscheidende wissenschaftlich-technische Grundlagen für die Weiterentwickelung der Bundesrepublik Deutschland in Richtung „Wissensgesellschaft“ bereitstellt, selbst eine wissensintensive High-Tech-Branche ist und mit ihren Teilbranchen grundlegende Technologien und Verfahren zur Bewältigung der Herausforderungen des sozial-ökologischen Umbaus des Industriesystems zur Verfügung stellt.

Die Elektroindustrie ist in Teilsegmente mit sehr unterschiedlichen Technologien, Unternehmensstrukturen und Märkten untergliedert. Sie werden in dieser Branchenanalyse abgebildet. Besonderes Augenmerk wird auf die Identifizierung ostdeutscher Besonderheiten in der Entwicklung der Branche gelegt. Damit sollen Grundlagen für die Diskussion von Strategien zur Sicherung und Profilierung von Standorten und Arbeitsplätzen bereitgestellt werden.

Untersucht wird die Entwicklung der Elektroindustrie auf den Ebenen „Ostdeutschland“ und „ostdeutsche Bundesländer“. Es werden die Konzentration, die funktionale Spezialisierung und die besonderen Entwicklungslinien der Branche in Ostdeutschland herausgearbeitet.

Die Elektroindustrie als besonders innovationsstarke Industriebranche ist in vielen Produktlinien bzw. Teilbranchen Weltmarktführer oder spielt eine hervorgehobene Rolle auf dem Weltmarkt. In Bezug auf die ostdeutsche Elektroindustrie gehören dazu insbesondere die Produktlinien / Teilbranchen Automatisierungstechnik, Automobilelektronik, Energietechnik, Medizintechnik, Verkehrstelematik, Mikroelektronik sowie die Mikrosystem- und die Nanotechnologien als Querschnittstechnologien. Die ostdeutsche Elektroindustrie und viele ihrer Teilbranchen sind international aufgestellt und agieren in den Wachstumsmärkten des Weltmarktes. Dies betrifft die Orientierung auf Käufermärkte, aber in Teilbranchen auch eine internationalisierte Beschaffungsstrategie, die eine Verflechtung, z. T. eine Abhängigkeit von Entwicklungen des Weltmarktes nach sich zieht.

Für die Entwicklungsperspektiven der Unternehmen der ostdeutschen Elektroindustrie ist neben ihrer Weltmarktorientierung die Weiterentwicklung des Binnenmarktes von Bedeutung. Dies beruht darauf, dass der Binnenmarkt als Volumenmarkt für die Umsatzentwicklung relevant und zudem als Referenzmarkt für exportfähige Produkte, Anlagen und Technologien von strategischer Bedeutung ist.

Die Zahl der Beschäftigten in der Elektroindustrie Ostdeutschlands betrug im Jahr 2006 mehr als 111.000, sie wuchs zwischen 1995 und 2004 um fast 24 %. Im gleichen Zeitraum schrumpfte die Beschäftigung in der westdeutschen Elektroindustrie um 13,8 %. Der Anteil Ostdeutschlands an der gesamtdeutschen Elektroindustrie erhöhte sich damit zwischen 1995 und 2004 von 7,6 % auf 10,5 %. Die interne Tertiärisierung der Arbeit und der Beschäftigungsstruktur ist in der Elektroindustrie vergleichsweise weit fortgeschritten. Dies betrifft auch ostdeutsche Standorte, die als “Verlängerte Werkbänke” einen hohen Anteil an Fertigungstätigkeiten aufweisen.

Nach wie vor sind teilbranchenabhängig erhebliche Unterschiede bei den Einkommen und den Arbeitszeiten in der Elektroindustrie zwischen Ost- und Westdeutschland festzustellen, die sich seit 1999 nicht angenähert haben.

Zur weiteren Gestaltung der Branchenentwicklung diskutiert die Branchenanalyse Gestaltungskorridore und Handlungsvorschläge in den Feldern „Innovation“, „Clusterentwicklung“, „Bildung und Qualifizierung“ sowie zur „Standort- und Arbeitsplatzsicherung“ und zum Thema „Gute Arbeit statt prekärer Beschäftigung“.

AUFTRAGGEBER

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Jörg Hennersdorf, Gregor Holst, Walter Krippendorf
Tel.: +49 (0) 30 2936970
E-Mail: imu-institut@imu-berlin.de

LAUFZEIT

von November 2007 bis Februar 2009

AUFTRAGGEBER

Otto-Brenner-Stiftung

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Die publizierte Kurzfassung der Branchenanalyse Elektroindustrie Ostdeutschland können Sie als “Arbeitsheft 58” von den Internetseiten der Otto-Brenner-Stiftung herunterladen.

Die Langfassung der Studie, können Sie hier von unserer Internetseite herunterladen.

Branchenanalyse Solarindustrie Ostdeutschland

Branchenanalyse Solarindustrie Ostdeutschland

Solarindustrie als neues Feld industrieller Qualitätsproduktion – das Beispiel Photovoltaik 

PROJEKTINHALT

Solartechnologien sind Schlüsseltechnologien einer zukünftigen Energiebereitstellung.

In Ostdeutschland und insbesondere in der Metropolregion Berlin-Brandenburg mit ihren FuE-Einrichtungen ist das derzeit wachstumsstärkste Potenzial für Cluster von Produzenten, Zulieferern und Dienstleistungen der Solarindustrie in Europa im Entstehen. Die Unternehmen beschreiten unterschiedliche technische Entwicklungspfade und verfügen über unterschiedliche Fertigungstiefen. In der Solarindustrie gibt es bisher keine tarifvertraglichen Orientierungen. Die Arbeitswelt in den Unternehmen ist häufig geprägt von 12-stündiger Schichtarbeit und einer im Branchenvergleich mit der Elektroindustrie teilweise geringen Entlohnung.

Das Ziel des Projekts ist es, Informationen über die aktuellen Unternehmens- und Branchenentwicklungen in der ostdeutschen Solarindustrie bereitzustellen, um die Entwicklung des neuen Wirtschaftsegments mit seinen Zukunftstechnologien in Ostdeutschland zu unterstützen. Dabei gilt es, die Herausbildung und Sicherung industrieller Qualitätsproduktion dieser Zukunftsindustrie hin zu einem Cluster zu verstärken und die Arbeitsorganisation und die Arbeitsbedingungen menschengerecht zu gestalten (“Gute Arbeit”). In dem neuen Industriezweig bestehen vielfältige Gestaltungsanforderungen und ebenso neue Herausforderungen rund um die Arbeits- und Leistungsbedingungen, den Beschäftigungsaufbau und die zukünftige Personalentwicklung. Nicht zuletzt geht es auch um industrie- und strukturpolitische Perspektiven dauerhafter Anpassungsfähigkeit der ostdeutschen Standorte, Regionen und Fachkräfte an technologische und globale Entwicklungstrends und die Voraussetzungen von Innovations- und Anschlussfähigkeit der Unternehmen in diesem Kontext.

AUFTRAGGEBER

KONTAKT

Ursula Richter, Gregor Holst, Walter Krippendorf
Tel.: +49 (0) 30 2936970
E-Mail: imu-institut@imu-berlin.de

LAUFZEIT

von Oktober 2007 bis März 2008

AUFTRAGGEBER

Otto-Brenner-Stiftung

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Die publizierte Studie können Sie als “Arbeitsheft 56” auf den Internetseiten der Otto-Brenner-Stiftung herunterladen.

Als Presseecho auf die Ergebnisse der Studie können Sie hier einen Artikel aus der Zeitschrift “photovoltaik” Nr. 09/2008 herunterladen.

Branchenanalyse Automobilindustrie Ostdeutschland

Branchenanalyse Automobilindustrie Ostdeutschland

Im Windschatten beschleunigt: Die Automobilindustrie in Ostdeutschland 1995 – 2006. Ansatzpunkte einer arbeitsorientierten Branchenstrategie.

PROJEKTINHALT

Für die Diskussion der Mitbestimmungsträger und Sozialpartner stellt diese Studie die Entwicklung und gegenwärtige Struktur der Automobilindustrie in Ostdeutschland dar. Dabei wurde insbesondere auf die Initialfunktion des Industriezweigs Automobil für Qualitätsproduktion in Ostdeutschland abgehoben. Das Erkenntnisziel ist darauf gerichtet

  • die volkswirtschaftliche Entwicklung der ostdeutschen Automobilindustrie darzulegen;
  • die betriebliche Struktur und ihre funktionale Spezialisierung aufzuzeigen, z. B. in Bezug auf die Funktionen in der Wertschöpfungskette, auf die Betriebsgröße, Standortverteilung und auf die Arbeitsqualifikation;
  • die aktuellen Trends der Internationalisierung der Automobilindustrie und beispielhaft Wechselwirkungen zwischen globaler Innovationsdynamik und ostdeutscher Unternehmens- und Standortentwicklung zu betrachten;
  • Besonderheiten und Entwicklungsperspektiven der Automobilindustrie in Ostdeutschland zu diskutieren und
  • industrie- und wirtschaftspolitische Gestaltungsoptionen für die Träger der Mitbestimmung und Sozialpartner abzuleiten.

Die wirtschaftliche und Entwicklung der Betriebs- und Beschäftigungsstrukturen für die gesamte Automobilindustrie bzw. für ihre drei Teilbranchen wurde vor dem Hintergrund der Entwicklung der Automobilindustrie in den vergangenen zehn Jahren auf globaler, europäischer und nationaler Ebene betrachtet. Auf der Basis von Unternehmensdaten wird die funktionale Struktur und Spezialisierung analysiert. Hierzu wurde der Besatz an Unternehmen in Ostdeutschland nach seiner Funktion in der Wertschöpfungskette Automobilindustrie, nach seiner Betriebsgröße und nach seiner Konzerneinbindung untersucht. Zusätzlich wurde die Aktivität von Branchennetzwerken der Automobilindustrie auf unterschiedlichen Raumebenen in Ostdeutschland betrachtet, da von ihnen wesentliche Impulse zur Sicherung und Ausdehnung der Beschäftigung ausgehen. Die Betrachtung schließt Internationalisierungsstrategien der Finalproduzenten und deren Wirkungen auf die Entwicklung von Standorten und Unternehmen in Ostdeutschland ein.

AUFTRAGGEBER

KONTAKT

Christoph Scheuplein unter Mitarbeit von Jörg Hennersdorf, Gregor Holst (IMU-Institut), Ulrich Jürgens, Heinz-Rudolf Meißner, Andreas Hüner (WZB)
Tel.: +49 (0) 30 2936970
E-Mail: imu-institut@imu-berlin.de

LAUFZEIT

von August 2006 bis März 2007

AUFTRAGGEBER

Otto-Brenner-Stiftung

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Auf der Internetseite der Otto Brenner Stiftung finden Sie die Möglichkeit zum Download der Branchenanalyse Automobilindustrie Ostdeutschland.

Weitere Informationen

optic alliance brandenburg berlin (oabb)

optic alliance brandenburg berlin (oabb)

Profilierung der Hauptstadtregion zu einem national und international anerkannten Technologiestandort der Klassischen Optik / Augenoptik.

PROJEKTINHALT

Mit dem GA-Netzwerk soll die Klassische Optik / Augenoptik der Hauptstadtregion zu einem national und international bekannten Technologiestandort der Optik weiterentwickelt werden. Inhaltliche Schwerpunkte der Netzwerkarbeit sind Innovation und Kompetenzentwicklung, Markterschließung sowie die Profilierung von Branche und Standort.

Weitere Informationen über die derzeitige Projektarbeit sind im aktuellen Halbjahresbericht – beraten, diskutiert und bestätigt durch die GbR am 26.06.2008 in Potsdam – nachzulesen. Der Zwischenbericht steht hier zum Download bereit.

 

News:

  • Teilnahme von oabb an der Messe Moskau vom 01. bis 04.  September 2008
  • Netzwerk bereitet deutlich erweiterten Stand zur bedeutendsten Messe der Optik in Deutschland, Opti München – Januar 2009, vor
  • Besuch der Messen Minsk / Weißrußland Anfang Oktober 2008 und „Silmo“ Paris / Frankreich Anfang November 2008
  • Vorbereitung Symposium für den baltischen und russischen Markt vom 21. bis 23.11.2008 in Riga / Lettland

 

Organigramm:

Von 2007 bis 2013 als GRW bzw. GA Netzwerk aus Mitteln des Bundes und des Landes Brandenburg gefördert.

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KONTAKT

Volker Raenke, Joachim Mertens, Peter Poschmann
Tel.: +49 (0) 30 2936970
E-Mail: imu-institut@imu-berlin.de

LAUFZEIT

von Oktober 2007 bis Oktober 2013

PARTNER

In Kooperation mit:
ZAB ZukunftsAgentur Brandenburg (administratives Netzwerkmanagement)

GbR-Partner sind:

  • Acri.Tec AG Hennigsdorf,
  • OPTOTEC Optischer Gerätebau GmbH Rathenow,
  • Poschmann Design GmbH Rathenow,
  • IMU-Institut Berlin GmbH,
  • ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH

PROJEKTWEBSITE

Weitere Informationen zur optic alliance brandenburg berlin finden Sie auch auf der Projektwebsite www.oabb.de.

Hydro mobile

Hydro mobile – NEMO Netzwerk Brennstoffzellenapplikationen in Kleinmobilen

Antriebe und Bordstromaggregate für Kleinmobile, Boote und schwimmende Häuser

PROJEKTINHALT

Zukunftsfähige Formen von Mobilität und Freizeit sind ein aktuelles Thema. Dabei geht es um

  • Reduktion von Emissionen und Begrenztheit fossiler Energien
  • Effiziente Fahrzeuge mit innovativen Antriebssystemen und Marktakzeptanz
  • Unaufwändige Infrastrukturen anwenderfreundlich und sicher

Die Partner von Hydro mobile befassen sich in ihren Projekten auf der Basis von Wasserstoff-Brennstoffzellen mit

  • Elektrischen Antriebssystemen für Kleinmobile
  • Bordstromaggregaten für Boote und schwimmende Häuser
  • Betankungssystemen
  • Leichtbausystemen zur Unterstützung der Ressourcenbilanz

Nicht die Brennstoffzelle selbst, sondern Anforderungen aus ihren Einsatz in den Hydro mobile – Projekten sind Gegenstand. Bis 2010 sollen marktnahe Produkte in den beteiligten Tourismusunternehmen auf ihre Alltagstauglichkeit erprobt und ihre Umweltwirkungen geprüft werden.

Elektrische Antriebe und Bordstromsysteme auf Wasserstoff-Brennstoffzellen-Basis haben viele Vorteile:

  • Weitgehend emissionsfreier lokaler Betrieb
  • Vielfältige Möglichkeiten, erneuerbare Energien einzusetzen
  • Hohe Nutzerakzeptanz in einem sensiblen Mobilitätsspektrum von Naturparks über Freizeiteinrichtungen, Kur- und Erholungsgebieten bis in vielfältigste andere Einsatzgebiete mit dem Anspruch der Emissionsminderung und Ressourcenschonung.

News:

  • 6. bis 8. November Poster auf dem 15. Stralsunder Symposium „Nutzung regenerativer Energiequellen und Wasserstofftechnik“. www.komplexlabor.de
  • GsF-Pedelec-Testflotte gestartet.
  • Antrag auf Fortführung in den nächsten 24 Monaten bestätigt

Am 08.07.2008 hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Fortführung des NEMO-Projektes „Brennstoffzellenapplikationen in Kleinmobilen“ im Zeitraum von Juli 2008 bis Juni 2010 bewilligt und den Förderbescheid ausgereicht.

Die Unternehmen und Partner des Netzwerkes setzen einvernehmlich und einstimmig ihren erfolgreichen Weg des 1. NEMO-Jahres fort. Die sich im stetigen Zusammenwirken von Technologie- und Anwendeungspartnern und im Prozess der Netzwerkstrukturierung herausgebildeten Hauptsäulen “Multifunktionales H2-Trike”, “Kartuschenbefüllungssystem”, “Bordversorgung als H2-Nachrüstsystem” sowie angrenzende und ergänzende Themenstellungen werden in den Arbeitsgruppen bearbeitet und unter Nutzung technologieorientierter Förderinstrumentarien zur Umsetzung geführt.

FÖRDERUNG

KONTAKT

Ursula Richter, Lutz Reichelt, Volker Raenke
Tel.: +49 (0) 30 2936970
E-Mail: imu-institut@imu-berlin.de

LAUFZEIT

von Juli 2007 bis Juni 2010

PARTNER

  • Eigenbetrieb Kaiserbäder Insel Usedom (Bansin)
  • FAE Elektrotechnik GmbH & Co. KG (Heidenau)
  • fiedler-mobil GmbH (Hohndorf)
  • Fraunhofer Gesellschaft – Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme (Dresden)
  • GsF Gesellschaft für sinnvolles Fahren mbH (Chemnitz)
  • IBA Internationale Bauausstellung Fürst-Pückler-Land GmbH (Großräschen)
  • KUHNLE-TOURS GmbH (Hafendorf Müritz)
  • Land Fleesensee Tourismus Marketing GmbH (Göhren-Lebbin)
  • Ludwig-Bölkow-Systemtechnik GmbH (Dresden/Ottobrunn)
  • Panta Rhei gGmbH – Interdisziplinäres Forschungszentrum für Leichtbauwerkstoffe (Cottbus)
  • SachsenSolar (Dresden)
  • TMV Anlagenbau GmbH (Dresden)
  • Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.
  • Unterberg electronic GmbH (Chemnitz)

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Den Hydro mobile – Flyer können Sie auch hier herunterladen.

PROJEKTWEBSITE

www.h2-mobile.de (inaktiv)

zukunft.metall

zukunft.metall

Systematische Berufs- und Arbeitsweltorientierung von Schülern, Lehrern und Eltern auf das Branchenkompetenzfeld Metall in der Region Eisenhüttenstadt.

PROJEKTINHALT

Mit der Neuausrichtung der Förderpolitik des Landes Brandenburg auf potenzialträchtige Branchen auch im peripheren ländlichen Raum ergeben sich neue Chancen und Perspektiven gerade für junge Menschen. Wesentliche Voraussetzung dafür ist eine frühzeitige und verstärkte Orientierung von Schülern auf diese Branchen. In Eisenhüttenstadt gibt es erfolgversprechende Ansätze der Orientierung auf das Branchenkompetenzfeld Metall, aber noch keine systematische Arbeitswelt- und Berufsorientierung.

Mit einer praxisnahen Orientierung auf Arbeitswelt und Berufe im Kontext der Chancen und Perspektiven von Wachstumsbranchen wird ein Motivationsschub bei den Schülerinnen und Schülern erzeugt und die Ausbildungsfähigkeit erhöht.

Die Stahl- und Metallindustrie ist für das Land Brandenburg eine zukunftsträchtige Wachstumsbranche. Mit dem Projekt zukunft.metall wurden Schülerinnen und Schüler in Eisenhüttenstadt frühezeitig auf die Möglichkeiten in den dort ansässigen Unternehmen der Metallindustrie aufmerksam gemacht. zukunft.metall stellt für diese Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Nachwuchssicherung in einem verstärkten Wettbewerb um Fachkräfte in Produktion und Verwaltung sowie in Forschung und Entwicklung dar.

Die Organisationsstruktur von zukunft.metall verdeutlicht dieses Schaubild:

Im Mittelpunkt der Arbeit von zukunft.metall stehen die Module:

  • Praxisnahe Berufsorientierung
  • Berufswahlkompetenz
  • Arbeitsweltorientierung
  • Genderorientierung
  • Studiennachwuchs
  • Berufsorientierungstournee

Die Projektmodule sprechen nicht nur SchülerInnen, sondern auch Eltern, Lehrer, Schulleitungen, Hochschulen und regionale Unternehmen an, um eine umfassende Integration des Berufsorientierungsprozess zu gewährleisten.

zukunft.metall ist ein wichtiger Bestandteil der Branchenstrategien des Landes Brandenburg und ist dort als “good-practice” verankert. Im Rahmen von zukunft.metall konnten während der 2-jährigen Laufzeit verschiedenste Produkte zur Arbeitswelt- und Berufsorientierung für Schülerinnen und Schüler entwickelt und umgesetzt werden. So beispielsweise:

  • Praxisnahe Berufsorientierung mit
    o 500 SchülerInnen und
    o 77 Lehrern aus 4 Schulen
    o 232 Eltern
  • Praxisnahe Arbeitsweltorientierung gemeinsam mit Betriebsräten
  • Girls in Technics
  • Studienorientierung mit „UvO – Uni vor Ort“ und „Kinderuni“
  • Einrichtung eines Dualen Studienganges „Bachelor of Engineering“
  • Berufsfrühorientierung mit dem Projekt „Traumberuf“
  • „Berufsorientierungsprofil 2010“
  • „Innovationsprofil 2010“
  • Ausbildungsatlas Eisenhüttenstadt „Treffsicher in die Zukunft“

Mit zukunft.metall ist eine systematische Kette von Maßnahmen der Berufs- und Arbeitsweltorientierung vom Grundschulkind bis zum Studierwilligen bzw. Studenten entstanden! zukunft.metall hat nach Aussagen der Lehrer zur Weiterentwicklung der Schulen beigetragen, die Berufswahlkompetenz der Schüler deutlich erhöht und deren Persönlichkeitsentwicklung gefördert sowie insbesondere auch die Schüler aus Hartz-IV-Haushalten integriert.

Angesichts dieses Wirkungsgrads wurde von den regionalen Akteuren beschlossen, die Maßnahmen fortzusetzen und zu verbreitern.

Auch im Rahmen der INNOPUNKT 18 – Kampagne wird zukunft.metall vom Brandenburger Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie als good-practice Beispiel herausgeführt.

In Kooperation mit

Umgesetzt im Rahmen der INNOPUNKT 18 Initiative und gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg.

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KONTAKT

Dr. Gerhard Richter (IMU), Frank Röder (QCW), Walter Krippendorf (IMU), Gregor Holst (IMU)
Tel.: +49 (0) 30 2936970
E-Mail: imu-institut@imu-berlin.de

LAUFZEIT

von Februar 2007 bis Dezember 2008

AUFTRAGGEBER

Gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Brandenburg.

PARTNER

In Kooperation mit:

  • QualifizierungsCentrum der Wirtschaft (QCW)
  • Kompetenznetzwerk Metallverarbeitung und Umwelttechnik Eisenhüttenstadt e.V. (KoMU)

Partner:

  • ArcelorMittal Eisenhüttenstadt GmbH
  • Stadt Eisenhüttenstadt
  • Kompetenznetzwerk Metallverarbeitung und Umwelttechnik e.V.
  • IG Metall Verwaltungsstelle Ostbrandenburg
  • IHK Frankfurt (Oder)
  • Agentur für Arbeit Frankfurt (Oder)
  • Regionalbüro für Fachkräftesicherung Frankfurt (Oder)
  • LASA Brandenburg
  • Heinrich-Heine-Oberschule Eisenhüttenstadt
  • Albert-Schweitzer-Gymnasium Eisenhüttenstadt
  • Gesamtschule 3 Eisenhüttenstadt
  • Oberstufenzentrum Gottfried Wilhelm Leibniz Eisenhüttenstadt

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Eine Kurzdokumentation steht mit dem Prospekt zukunft.metall hier zum Download bereit

PROJEKTWEBSITE